Tipps für die Übernachtung auf der DAV Berghütte: Fünf Goldene Tipps!

Wenn Ihr mit den Kindern auf einer DAV Hütte übernachten wollt, dann braucht Ihr eine gute Packliste und solltet ein paar Tipps beachten. Dann habt Ihr mit der Familie garantiert eine wunderbare Zeit auf der DAV Hütte.

„Ach was machen wir jetzt? Hier ist Kartenzahlung nicht möglich!“ Ein Vater sieht etwas ratlos drein. Für die Hüttentour mit der Familie hat er zu wenig Bargeld mitgenommen. Damit Euch solche Überraschungen erspart bleiben, haben wir fünf goldene Tipps für eine Übernachtung auf einer DAV Hütte zusammengestellt.

Goldener Tipp für die Hüttenübernachtung: Reservieren, dann wandern!

Berghütten sind keine Hotels in den Bergen. Entsprechend begrenzt ist auch die Kapazität der Übernachtungsplätze. Damit Ihr nicht zu einer Hütte aufsteigt und dann feststellen müsst, dass schon alles belegt ist, reserviert Eure Schlafplätze bevor Ihr loswandert. Per Telefon, email oder Fax ist dies möglich. Seid so rücksichtsvoll und reserviert bitte nur auf einer Alpenvereinshütte. Es gibt immer öfter die Fälle, dass Bergsteiger auf mehreren Hütten zum gleichen Termin reserviert haben. Dadurch sind unnötige Schlafplätze blockiert.

Tipps für eine Übernachtung auf der Alpenvereinshütte: Erst reservieren, dann loswandern.  foto (c) kinderoutdoor.de

Tipps für eine Übernachtung auf der Alpenvereinshütte: Erst reservieren, dann loswandern.
foto (c) kinderoutdoor.de

Goldener Tipp für die Hüttenübernachtung: Den Hüttenschlafsack einpacken

Klein, leicht und praktisch. In jeden Rucksack passt der Hüttenschlafsack und wiegt weniger als ein Päckchen Butter. Wenn  Ihr auf einer Alpenvereinshütte mit der Familie übernachtet, dann ist der Hütteschlafsack ein perfekter Überzug. Das Kissen könnt Ihr in das Kopfteil vom Hüttenschlafsack stecken. Dieses Leichtgewicht könnt Ihr auch als Innenschlafsack verwenden und erhöht damit die Wärmeleistung von Eurem Schlafsack.

Goldener Tipp für die Hüttenübernachtung: Sauber bleiben

Ihr wollt am Morgen in der Berghütte nicht wie die Murmeltiere nach dem Winterschlaf duften? Dann packt bitte ein Handtuch ein. Es gibt spezielle und leichte für Outdoorer. Ebenso sollte sich die Zahnbürste und Creme im Rucksack wiederfinden. Den Lockenstab und die Anti-Falten-Creme könnt Ihr gerne im Tal lassen.

Goldner Tipp für die Hüttenübernachtung: Müll mitnehmen

Es ist eigentlich schon schlimm genug, dass in den Städten die Mülleimer überquellen. In den Bergen kann Unrat Schäden in der Natur anrichten. Deshalb nehmt bitte Euren Müll vom Berg wieder mit. Von Deuter gibt es den Drecksack, ein oranger Beutel, in dem ihr den Müll einpacken und im Tal entsorgen könnt. Das Tolle an dem Drecksack: Für jedes verkaufte Stück, geht ein Euro an die Bergwaldoffensive.

Tipps für die Hüttenübernachtung: Echte Bergsteiger hinterlassen keinen Dreck in den Bergen. Packt deshalb einen kleinen Müllbeutel ein.  foto (c) kinderoutdoor.de

Tipps für die Hüttenübernachtung: Echte Bergsteiger hinterlassen keinen Dreck in den Bergen. Packt deshalb einen kleinen Müllbeutel ein.
foto (c) kinderoutdoor.de

Goldener Tipp für die Hüttenübernachtung: Die Stirnlampe ist Dein bester Freund

Wer nicht über das Ortungsystem einer Fledermaus verfügt, der hat nachts Probleme den Weg in einer stockdunklen Hütte zur Toilette zu finden. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich noch steigern, wenn man ein Kind an der Hand hat, das dringend mal muss. Deshalb packt bitte eine Stirnlampe ein. Die muss nicht die Helligkeit von Opas Flakscheinwerfer haben, es reicht einfaches Modell. Neue Stirnlampen wiegen wenig und nehmen fast keinen Platz weg.

 

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