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Notunterkünfte im Schnee bauen. Einfach. Effektiv. Lebenswichtig.

Eine Notunterkunft im Schnee kann im Ernstfall über Wärme, Sicherheit und sogar über das eigene Wohlbefinden entscheiden. Einerseits schützt sie vor Wind und Nässe. Andererseits spart sie wertvolle Körperwärme. Außerdem lassen sich viele Winterunterstände mit einfachsten Mitteln bauen. Deshalb schauen wir uns vier bewährte Varianten an: Laubhaufen, Lean‑To, Schneehöhle und Tannenunterstand.

🍂 1️⃣ Laubhaufen – der schnellste Wärmespeicher

Ein Laubhaufen ist die einfachste Notunterkunft, besonders in schneearmen Waldgebieten. Zunächst sammelst du große Mengen Laub, Moos und feine Äste. Zusätzlich formst du daraus einen hohen, dichten Haufen. Darüber hinaus gräbst du eine kleine Mulde hinein, in die du dich hineinlegst.

So funktioniert’s: • Laub zu einem großen, kompakten Haufen schichten • Mulde hineindrücken, aber nicht durchbrechen • Körperwärme erwärmt das Laub → isoliert extrem gut

Vorteil: superschnell, extrem warm Nachteil: funktioniert nur, wenn genug Laub vorhanden ist

So hast du in Minuten einen erstaunlich warmen Schutz.

🌲 2️⃣ Lean‑To – klassischer Windschutz aus Ästen

Ein Lean‑To ist ein schräges Dach aus Ästen, das dich vor Wind und Niederschlag schützt. Einerseits ist es stabil. Andererseits lässt es sich fast überall bauen. Außerdem kannst du es mit Schnee oder Laub zusätzlich isolieren.

Bauanleitung: • zwei stabile Stämme als Seitenstützen • langen Hauptast schräg anlehnen • Äste dicht auflegen, bis ein Dach entsteht • Rückseite mit Laub, Moos oder Schnee abdichten

Vorteil: guter Windschutz, schnell gebaut Nachteil: weniger warm als geschlossene Unterkünfte

Damit hast du einen robusten, klassischen Outdoor‑Unterstand.

Notunterkünfte im Schnee bauen. Einfach. Effektiv. Lebenswichtig.

foto (c) kinderoutdoor.de

🕳️ 3️⃣ Schneehöhle – der beste Schutz bei viel Schnee

Eine Schneehöhle ist die wärmste Winter‑Notunterkunft. Zunächst brauchst du eine ausreichend hohe Schneeverwehung oder einen Schneehaufen. Zusätzlich gräbst du einen kleinen Eingang und eine erhöhte Liegefläche hinein. Darüber hinaus speichert Schnee Wärme erstaunlich gut.

Wichtig beim Bau: • Eingang klein halten → weniger Wärmeverlust • Liegefläche höher als der Eingang → warme Luft steigt • Dach mindestens 30–50 cm dick lassen • Lüftungsloch stechen → Sauerstoffzufuhr

Vorteil: sehr warm, winddicht, leise Nachteil: zeitaufwendig, nur bei viel Schnee möglich

So entsteht ein natürlicher Winterbunker.

🌲 4️⃣ Tannenunterstand – schnell, stabil & gut isoliert

Ein Tannenunterstand nutzt die natürlichen Eigenschaften von Nadelbäumen. Einerseits bieten Tannenzweige hervorragende Isolation. Andererseits lassen sie sich leicht schichten. Außerdem entsteht ein dichter Schutz gegen Wind und Schnee.

So baust du ihn: • dicke Tannenzweige sammeln • Grundgerüst aus Ästen schräg anlehnen • Zweige wie Dachziegel aufschichten • Boden mit Nadelzweigen isolieren

Vorteil: sehr guter Windschutz, schnell gebaut Nachteil: benötigt Nadelbäume in der Nähe

Damit hast du eine warme, natürliche Schutzschicht.

🧭 5️⃣ Welcher Unterstand wann?

Laubhaufen: wenig Schnee, viel Laub → extrem warm Lean‑To: schneller Windschutz → ideal für kurze Pausen Schneehöhle: viel Schnee, lange Nacht → beste Isolation Tannenunterstand: Waldgebiet → guter Allround‑Schutz

So findest du immer die passende Lösung.

⭐ SOS Outdoor!

Notunterkünfte im Schnee sind einfacher zu bauen, als viele denken. Egal ob Laubhaufen, Lean‑To, Schneehöhle oder Tannenunterstand – jede Variante schützt dich vor Kälte und Wind. Zusätzlich lernst du, mit natürlichen Materialien zu arbeiten und deine Umgebung sinnvoll zu nutzen. Kurz gesagt: Wer weiß, wie man im Winter Schutz baut, ist draußen immer im Vorteil.