Soziale Verantwortung ist für deuter weit mehr als ein Trend. Seit vielen Jahren gehört sie fest zur Unternehmenspraxis des Outdoor‑Herstellers aus Gersthofen. Deshalb investiert deuter entlang der gesamten Lieferkette konsequent in faire Arbeitsbedingungen, Transparenz und überprüfbare soziale Standards. Auch in diesem Jahr zeigt sich, wie ernst das Unternehmen diesen Anspruch nimmt: Beim aktuellen Fair Wear Brand Performance Check 2025/26 wurde deuter erneut mit dem Fair Wear Leader Status ausgezeichnet – und das bereits zum zwölften Mal in Folge. Dadurch zählt deuter weiterhin zu den bestbewerteten Marken innerhalb der Fair Wear Foundation.
Ein starkes Ergebnis: 95 von 100 Punkten
Mit beeindruckenden 95 Punkten bestätigt die Fair Wear Foundation, dass deuter zu den engagiertesten Mitgliedsunternehmen gehört. Die Bewertung zeigt, dass deuter bereit ist, Zeit, Ressourcen und langfristiges Engagement in die Verbesserung sozialer Standards zu investieren.
Geschäftsführer Robert Schieferle betont: „Soziale Verantwortung in der Lieferkette ist für uns ein strategischer Bestandteil unseres Handelns. Unsere Entscheidungen orientieren sich an klar definierten sozialen Kriterien – auch wenn das manchmal herausfordernd ist.“
Konsequente Entscheidungen: Rückzug aus Myanmar
Ein Beispiel für diese Haltung ist der Rückzug aus Myanmar nach dem Militärputsch 2021. Da grundlegende Arbeitsrechte und Gewerkschaftsfreiheit nicht mehr gewährleistet waren, beendete deuter die Zusammenarbeit mit Produktionspartnern vor Ort.
Gleichzeitig setzte das Unternehmen Maßnahmen um, um negative Folgen für betroffene Beschäftigte so gut wie möglich abzufedern. Dadurch zeigt deuter, dass Verantwortung manchmal bedeutet, schwierige, aber notwendige Entscheidungen zu treffen.
Im Podcast „Neue Horizonte“ spricht Marco Hühn, Sustainability & Compliance Manager bei deuter, ausführlich über diese ethische Gratwanderung und erklärt, wie das Unternehmen Mitarbeitende und Partner langfristig unterstützt.
Was die Fair Wear Foundation bewertet
Der Fair Wear Leader Status wird nur an Unternehmen vergeben, die über mehrere Jahre hinweg nachweislich an der Verbesserung sozialer Standards arbeiten. Bewertet werden unter anderem:
- Management der Arbeitsbedingungen
- Umgang mit Beschwerdemechanismen
- Zusammenarbeit mit Produktionspartnern
- Transparente Berichterstattung
Wichtig ist außerdem: Die Auszeichnung bezieht sich ausschließlich auf soziale Verantwortung in der Lieferkette. Sie trifft keine Aussage über ökologische Auswirkungen von Produkten oder Unternehmensprozessen.

Verantwortung als dauerhafte Aufgabe
Für deuter ist die erneute Auszeichnung Bestätigung und Ansporn zugleich. Schieferle erklärt: „Die Auszeichnung zeigt, dass wir soziale Verantwortung strukturiert und überprüfbar umsetzen. Gleichzeitig motiviert sie uns, bestehende Maßnahmen weiterzuentwickeln.“
Weitere Informationen zur Fair Wear Foundation und den Bewertungskriterien finden sich unter www.fairwear.org sowie unter www.deuter.com.

FAQ: Häufige Fragen zum Fair Wear Leader Status und deuter
Was bedeutet der Fair Wear Leader Status?
Der Leader Status ist die höchste Bewertung der Fair Wear Foundation. Er zeigt, dass ein Unternehmen über Jahre hinweg systematisch an fairen Arbeitsbedingungen in der Lieferkette arbeitet.
Wie oft wurde deuter bereits ausgezeichnet?
Deuter erhielt den Leader Status bereits zwölfmal in Folge – ein außergewöhnlich starkes Ergebnis.
Bewertet Fair Wear auch Umweltaspekte?
Nein. Die Bewertung bezieht sich ausschließlich auf soziale Standards wie Arbeitsrechte, Sicherheit und Beschwerdemechanismen.
Warum hat sich deuter aus Myanmar zurückgezogen?
Nach dem Militärputsch 2021 waren grundlegende Arbeitsrechte nicht mehr gewährleistet. Deshalb beendete deuter die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort.
Welche Maßnahmen setzt deuter für faire Arbeitsbedingungen um?
Dazu gehören regelmäßige Audits, enge Zusammenarbeit mit Produktionspartnern, transparente Berichte und klare soziale Kriterien bei allen Entscheidungen.
Wie unterstützt deuter betroffene Mitarbeitende?
Beim Rückzug aus Myanmar wurden Maßnahmen ergriffen, um negative Auswirkungen für Beschäftigte so gut wie möglich abzufedern.

