Die Kleine Wäller Wied‑Runde in Waldbreitbach bietet im Winter eine ruhige, inspirierende Atmosphäre. Der kurze Rundweg führt entlang der Wied, vorbei an historischen Orten und stillen Plätzen, die zum Innehalten einladen.
Ein Winterspaziergang kann viel mehr sein als nur Bewegung an der frischen Luft. Er kann entschleunigen, inspirieren und neue Energie schenken. Genau das erleben Besucher auf der Kleinen Wäller Wied‑Runde in Waldbreitbach im Westerwald. Die rund drei Kilometer lange Tour ist leicht begehbar und führt sowohl durch den Ort als auch direkt am Wasser entlang. Dadurch entsteht eine Mischung aus Natur, Kultur und Stille, die besonders in der kalten Jahreszeit ihren Zauber entfaltet.
Stille Momente am Wasser: Die Wied im Winter erleben
Der Weg führt zunächst durch den Ortskern von Waldbreitbach. Anschließend öffnet sich der Blick auf die Wied, die selbst an kühlen Tagen eine ruhige, fast meditative Atmosphäre ausstrahlt. Außerdem laden mehrere Uferstellen dazu ein, kurz stehen zu bleiben und die Natur bewusst wahrzunehmen. Dadurch entstehen kleine Momente der Ruhe, die den Spaziergang besonders machen.

Historische Orte entlang des Weges
Auf der Runde liegen mehrere Sehenswürdigkeiten, die vom früheren Leben im Dorf erzählen. Dazu gehören historische Mühlen, ein Handwerksmuseum und eine alte Schmiede. Zusätzlich sorgen charmante Details am Wegesrand dafür, dass Besucher immer wieder Neues entdecken. Dadurch wird der Spaziergang abwechslungsreich und zugleich informativ.
Die schwimmende Krippe – ein besonderes Winterhighlight
Ein weiteres Highlight ist die acht Meter breite schwimmende Krippe, die mitten in der Wied liegt. Sie wird in der Dämmerung stimmungsvoll beleuchtet und ist Teil des bekannten Weihnachtsdorfs Waldbreitbach. Bis zum 25. Januar 2026 ist der gesamte Ort festlich geschmückt. Außerdem können Besucher mehr als 80 Krippen unter freiem Himmel entdecken. Ein Abschnitt des Krippenwegs verläuft parallel zur Wied‑Runde, sodass sich beide Erlebnisse wunderbar verbinden lassen.
Der Klosterberg – ein Kraftort über dem Tal
Am Ende der Tour lohnt sich ein kurzer Abstecher hinauf zum Klosterberg. Der Aufstieg ist leicht und führt zu einem Ensemble, das viele als besonderen Kraftort empfinden. Dazu gehören das St. Marienhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die Antoniuskirche, ein Kräutergarten und die Klosterbergterrassen. Gerade im Winter herrscht hier eine stille, friedliche Atmosphäre, die zum Innehalten einlädt. Zusätzlich bietet der Blick über das Tal einen schönen Abschluss der Runde.

Wie lang ist die Kleine Wäller Wied‑Runde?
Die Runde ist etwa drei Kilometer lang und dadurch ideal für einen kurzen, entspannten Spaziergang.
Ist der Weg im Winter gut begehbar?
Ja. Der Rundweg ist eben angelegt und leicht zu gehen. Dadurch eignet er sich auch bei winterlichen Bedingungen.
Welche Highlights gibt es unterwegs?
Zu den Höhepunkten gehören die schwimmende Krippe, historische Mühlen, das Handwerksmuseum, die Schmiede und mehrere stille Uferplätze.
Kann man die Runde mit dem Weihnachtsdorf verbinden?
Ja. Ein Teil des Krippenwegs verläuft parallel zur Wied‑Runde, sodass sich beide Erlebnisse gut kombinieren lassen.
Lohnt sich der Abstecher zum Klosterberg?
Auf jeden Fall. Der Klosterberg gilt als Kraftort und bietet eine ruhige Atmosphäre sowie schöne Ausblicke.

