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Nachhaltiger Urlaub in den Bergen: Familienabenteuer in Flims Laax

Ein nachhaltiger Familienurlaub muss kein Kompromiss sein – Flims Laax Falera beweist, dass Umweltbewusstsein, Komfort und Abenteuer perfekt zusammenpassen. Mit Bahnreise, grüner Mobilität und Naturerlebnissen wird der Bergurlaub zur verantwortungsvollen Auszeit für Groß und Klein.

Nachhaltig reisen mit Kindern? Klingt kompliziert – ist es aber nicht. Die Schweizer Region Flims Laax Falera zeigt eindrucksvoll, wie Familienurlaub in den Bergen umweltfreundlich und gleichzeitig spannend sein kann. Von der stressfreien Anreise mit der Bahn über CO₂-neutrale Unterkünfte bis hin zu interaktiven Naturerlebnissen bietet die Region alles, was ein verantwortungsvoller Urlaub braucht. Eltern entspannen, Kinder toben – und die Umwelt dankt es. Mit durchdachter Infrastruktur und einem klaren Nachhaltigkeitskonzept wird hier aus einem Urlaub eine Haltung.

Nachhaltiger Urlaub in den Bergen: Markante Brückenarchitektur und spannende Geologie: Der Trutg dil Flem folgt dem wilden Lauf des Flem durch alpine Schluchten. © Nicholas Iliano

🚆 Nachhaltige Anreise: Entspannt und emissionsarm

  • Bahn statt Auto: Der Bahnhof Chur ist bestens ans Fernverkehrsnetz angebunden
  • Postauto & Rhätische Bahn: Weiterreise durch die Rheinschlucht mit spektakulären Ausblicken
  • Ferienbeginn am Bahnsteig: Kein Stau, kein Stress – nur Vorfreude

🧒 Familienfreundliche Aktivitäten mit Umweltfaktor

  • Kids Freestyle Academy: Trampolin, Skatepark & Scooter – indoor & energieeffizient
  • Klettersteig Pinuit: Abenteuer für Kinder ab 12 Jahren – mit Sicherheitskonzept
  • Senda dil Dragun: Längster Baumwipfelpfad der Welt mit Augmented Reality & Rutschbahnen
  • Seen erleben: Caumasee, Crestasee & Laaxersee – zu Fuß oder per Bike erreichbar
Nachhaltiger Urlaub in den Bergen: Mountainbiken ist ein Outdoor Spaß bei dem die Kinder viel Spaß haben, wie hier in Flims Laax. foto (c)Philipp Ruggli

🌱 Nachhaltigkeit vor Ort

  • Mobilitätskonzept: Kostenlose Busse, E-Autos, Förderung von Langsamverkehr
  • CO₂-neutrale Unterkünfte: Viele Hotels und Ferienwohnungen setzen auf erneuerbare Energie
  • Regionale Bioprodukte: In Restaurants und Supermärkten – gesund, lecker, lokal
  • Greenstyle-Initiative: Ziel: bis 2030 Energieproduzent statt -verbraucher
Nachhaltiger Urlaub in den Bergen: Bei Flims-Laax lassen sich geologische Besonderheiten entdecken. foto (c) Philipp Ruggli

Die größten CO₂-Schleudern im Urlaub sind Fernflüge, Kreuzfahrten und Luxusresorts – sie verursachen besonders hohe Emissionen durch Transport, Energieverbrauch und Konsumverhalten.

Hier sind die zehn klimaschädlichsten Urlaubsformen laut aktuellen Studien und Umweltanalysen


🌍 Top 10 CO₂-Schleudern im Urlaub

PlatzUrlaubsformDurchschnittlicher CO₂-Ausstoß pro Person
1Interkontinentalflug (Langstrecke)bis zu 5.000 kg CO₂ für Hin- und Rückflug
2Kreuzfahrt (Karibik, Mittelmeer)ca. 2.000–3.500 kg CO₂ pro Woche
3Luxusresort mit Klimaanlage & Poolca. 1.500–2.500 kg CO₂ pro Woche
4Rundreise mit Mietwagenca. 1.000–1.800 kg CO₂ je nach Strecke
5Städtereise mit Flug & Hotelca. 800–1.200 kg CO₂ für 3–5 Tage
6Fernreise mit SUV & Hotelca. 1.500 kg CO₂ für 1 Woche
7Skiurlaub mit Auto & Liftbetriebca. 1.000–1.400 kg CO₂ pro Woche
8All-Inclusive-Urlaub mit Buffet & Flugca. 1.200–1.800 kg CO₂ pro Woche
9Yachturlaub oder Segelkreuzfahrtca. 1.000–1.500 kg CO₂ pro Woche
10Camping mit Diesel-Wohnmobilca. 800–1.200 kg CO₂ je nach Strecke

🔍 Hintergrundinfos

  • Flugreisen sind die größten Einzelverursacher von CO₂ im Tourismus – besonders Langstreckenflüge.
  • Kreuzfahrten kombinieren hohen Energieverbrauch mit Schwerölbetrieb und intensiver Infrastruktur.
  • Luxusresorts verbrauchen viel Energie für Klimatisierung, Pools und oft importierte Lebensmittel.
  • Mietwagen und SUVs erhöhen den CO₂-Ausstoß durch individuelle Mobilität statt öffentlicher Verkehrsmittel.
  • Skigebiete benötigen viel Energie für Lifte, Kunstschnee und beheizte Unterkünfte.

🌱 Tipp für klimafreundliches Reisen

  • Bahn statt Flugzeug
  • Ferienwohnung statt Hotel
  • Regionale Ziele statt Fernreisen
  • Öffentliche Verkehrsmittel vor Ort
  • CO₂-Kompensation bei unvermeidbaren Emissionen