Bereits die Jüngsten reagieren aufmerksam auf das Rascheln von Blättern, die kühle Oberfläche eines Steins oder den Duft von frischem Gras. Diese Sinneseindrücke sind für Babys äußerst spannend. Daneben bilden sie jedoch auch eine wertvolle Grundlage für ihre Entwicklung.
Werden Kinder schon früh an an natürliche Materialien heranführt, beispielsweise beim gemeinsamen Basteln, eröffnet ihnen dies ihnen eine Welt voller Erlebnisse, die Motorik, Wahrnehmung und Neugier fördern.
Sicherheit als oberste Priorität
Um von den positiven Effekten vollumfänglich zu profitieren, ist vor allem die Auswahl geeigneter Materialien entscheidend. Empfohlen werden Dinge, die groß genug sind, damit sie nicht verschluckt werden können. Sie sollten außerdem frei von Schadstoffen sein und keine scharfen Kanten aufweisen.

Kastanien, Rindenstücke oder Muscheln lassen sich in der Regel sehr gut einsetzen, sofern sie vorher gründlich kontrolliert wurden.Die Eltern sollten darüber hinaus während des Bastelns immer in der Nähe sein, um rechtzeitig eingreifen zu können. Auch durch Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin wird regelmäßig die Bedeutung der Aufsichtspflicht betont, gerade in den ersten Lebensjahren.
Damit Babys ihre Umgebung unbeschwert entdecken, braucht es bequeme Kleidung, die eine ausreichende Bewegungsfreiheit ermöglicht und sich gleichzeitig angenehm auf der Haut anfühlt. Ein Beispiel dafür sind Strampler für Babys von Jacadi: Die Marke steht für eine hochwertige Verarbeitung, eine sorgfältige Materialwahl und zeitlosen, französischen Stil. Kleidung, die robust und zugleich sanft ist, unterstützt die kleinen Abenteurer draußen ebenso wie bei den kreativen Momente zu Hause.

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Erste kreative Erfahrungen ermöglichen
Für Babys zeigen sich meist schon einfache Handlungen als überaus spannend. Ein Zapfen, der über den Boden rollt, oder Blätter, die von einer Schale in die andere gelegt werden, schulen ihre Hand-Auge-Koordination und ihre Konzentration.
Für etwas ältere Kinder bietet es sich dann an, Blüten oder Blätter vorsichtig auf Papier zu drücken, um so abwechslungsreiche Muster entstehen zu lassen. Derartige Aktivitäten regen die Fantasie der Kleinen an und geben ihnen das Gefühl, selbst etwas zu gestalten – und das ganz ohne teure Materialien.

Forschungsergebnisse zur frühen Sinnesanregung
Wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema zeigen, dass das sensorische Spiel die Gehirnentwicklung von Kindern effektiv unterstützt. Babys und Kleinkinder, die regelmäßig unterschiedliche Sinneseindrücke sammeln, verfügen laut den Forschungsergebnissen über bessere Voraussetzungen für den Spracherwerb und bessere Problemlösungskompetenzen.
Der Umgang mit Materialien aus der Natur sorgt für genau solche Impulse: Töne, Texturen und Gerüche aktivieren verschiedene Bereiche im kindlichen Gehirn und fördern ein nachhaltiges Lernen.

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Diese Rituale in den Familienalltag integrieren
Erltern, die Naturerfahrungen regelmäßig in den Alltag integrieren, schaffen Orientierung und vermitteln ihrem Nachwuchs Geborgenheit.
Ein Spaziergang am Wochenende, bei dem stets ein kleines Fundstück gesammelt wird, kann beispielsweise zu einem liebgewonnenen Ritual werden. Zu Hause wird damit dann gebastelt oder es findet einfach seinen Platz in einer kleinen „Schatzkiste“.
Solche Gewohnheiten stärken die Bindung zwischen Eltern und Kind und legen ganz nebenbei noch den Grundstein für ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.

Die Natur als Lehrer
Das Basteln Materialien, die direkt aus der Natur stamme, braucht weder eine aufwändige Planung noch teure Anschaffungen.
Es reicht, bewusst sichere Objekte für die Babys auszuwählen und dem Kind anschließend Raum zum Ausprobieren zu geben. Jede Begegnung mit Blättern, Steinen oder Zapfen bringt Impulse für die Motorik, die Kreativität und schafft gemeinsame Erinnerungen.

