Kinder schnitzen einen Hirsch: Volle Röhre!

Kinder schnitzen einen Hirsch mit dem Taschenmesser. Im Herbst sind diese beeindruckenden Tiere besonders aktiv. Es gilt die eigene Position im Rudel zu stärken und das Revier abzustecken. Wir haben heute eine Schnitzanleitung für Euch, bei denen wir einen Hirsch nachbilden, wie er so richtig röhrt. Die benötigte Materialliste dazu ist übersichtlich.

„Was ist das gewesen?“ fragt das Kind. Ein tiefer kehliger Laut dringt durch den Wald. Wir suchen eigentlich Pilze und erschrecken. Ein Hirsch röhrt mti ganze Kraft. Wieder hören wir diesen monotonen Laut. Die Kinder fürchten sich,dass jeden Moment ein Bär aus dem Unterholz springt. Der Hirsch kommt uns aber nicht zu nahe und immer wieder hören wir seinen Brunftschrei. Klar, was wir zuhause schnitzen. Bevor Ihr das Taschenmesser aufklappt seht Euch Fotos von einem Hirsch an. Was ist an diesem majestätischen Tier außer dem Geweih noch markant? Bei uns legt der Hirsch das Geweih in den Nacken und röhrt los. Dadurch können wir das Geweih schnitzen, ohne es abzubrechen. Ihr benötigt ein Stück Restholz (bekommt Ihr in Schreinereien oder Ihr „leiht es heimlich“ aus einem Container der auf einer Baustelle rumsteht), ein Taschenmesser mit Säge, einen Stift, einen Malkasten mit Pinselnund Sandpapier.

Aus diesem Durcheinander entsteht ein Hirsch.
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder schnitzen einen Hirsch: Erst einmal sägen

Mit einem Stift (möglichst leuchtende Farbe) malt Ihr die Konturen vom Hirsch auf das Brett.

Mit dem Stift zeichnet Ihr den Hirsch auf ein Brett.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der Säge vom Taschenmesser schneidet Ihr den Hirsch aus. Hier zeigt sich, wie gut die Qualität von der Säge ist. Besonders beim Gestänge reißt eine weniger hochwertige Säge das Holz grob auseinander.

Fertig ist der Rohling für unseren Hirsch. Wir können mit dem Schnitzen loslegen.
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Endlich geht es mit dem Schnitzen los. Zuerst schnitzen wir die Schnauze vom Hirsch. Wir spitzen seine Nase zu und runden den Hals ab. Am besten geht das mit der großen Klinge. Auch der Kopf von dem Waldbewohner läuft schmal nach vorne zu. Seht Euch ein Foto mit dem Tier noch einmal genau an und besonders den Kopf. Die Nase vom Hirsch ist nicht spitz, deshalb stumpft die entsprechend ab.

Die Schnauze vom Hirsch sieht schon ganz gut aus.
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So eckig wie unser Holzbrett ist der Hirsch in der Natur bekanntlich nicht. Deshalb schnitzen die Kinder mit dem Taschenmesser die Kanten am Rücken vom Tier ab. Auch das Hinterteil von dem Waldbewohner runden wir jetzt ab. Immer wieder an der Kante schnitzen, bis das Ganze richtig rund ist. Passt den Hintern vom Hirsch dem Rücken an und schnitzt einen harmonischen Übergang.

Schnitzt das Hinterteil vom Hirsch mit der großen Klinge vom Taschenmesser.
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Rund sollte auch der Übergang vom Hals zum Rücken sein. Schnitzt entsprechend diesen Abschnitt zu.

Die Kinder schnitzen den Rücken rund.
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Jetzt widmen wir uns dem Bauch vom Hirsch. Auch diesen rundet Ihr mit dem Taschenmesser ab. Ein weiteres wichtiges Detail sind die Läufe vom Hirsch. Diese sind keinesfalls gerade, wie bei unserem Rohling, sonder wunderschön geformt. Schließlich ist so ein Waldbewohner flott damit unterwegs. Schnitzt hier mit der kleinen Klinge besonders vorsichtig, damit das Holz nicht bricht. Schwer ist das Gestänge. Mit der Ahle (Stechdorn) arbeitet Ihr das Geweih, so gut es geht, vorsichtig heraus. Bitte mit viel Gefühl schnitzen, sonst bricht etwas vom Gestänge ab.

Schnitzen wir die letzten Details von unserem Hirsch.
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Als nächstes kommt die Feinarbeit. Dazu benötigt Ihr Schleifpapier in verschiedenen Stärken. Ihr beginnt mit grob gekörnten Sandpapier und geht dann zum Feineren über. So könnt Ihr Kerben ausarbeiten.

Mit Schleifpapier bearbeiten wir den Hirsch.
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Nun ist der Hirsch so gut wie fertig. Mit dem Malkasten bekommt er seine Farbe.

Für heute sind wir mit unserem geschnitzten Hirsch fertig. Ein Prachtbursche!

 

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