Lagerfeuer mit Kindern: Fünf Tipps für einen unvergesslichen Abend

Ein Lagerfeuer mit Kindern passt zu einer Geburtstagsfeier perfekt oder kann auch am Ende einer Nachtwanderung kommen. Alle versammeln sich ums Feuer und wir haben Tipps für Euch, wie das Lagerfeuer für die Outdoorkids ein unvergessliches Erlebnis ist.

Lagerfeuer mit Kindern: Wir haben fünf Tipps, wie die Outdoorkids noch lange davon erzählen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Das Feuer knistert. Die Flammen züngeln in den nächtlichen Himmel hinauf. Es ist herbstlich kühl. Mit Bechern aus denen der Tee dampft stehen die Outdoorkids um die Feuerstelle und sehen fasziniert in die Glut, welche immer wieder ihre Farben wechselt. Von einem tiefen orange hin zu einem grellen gelb. Obwohl zehn Kinder um das Feuer stehen ist es unglaublich still. Nur das Feuer ist zu hören. Auch Erwachsene fasziniert ein offenes Feuer. Anstatt für die Geburtstagsfeier einen Zauberer oder Animateur zu buchen, geht doch mit den kleinen Gästen raus und verbringt Zeit am Lagerfeuer. Der Aufwand ist gering und die Outdoorkids schwärmen noch lange von dieser Aktion.

Lagerfeuer mit Kindern Tipp eins: Platzwahl

Im Garten nur wenige Meter von einer Straßenlaterne entfernt ein offenes Feuer zu entfachen ist weniger prickelnd. In manchen Stadtparks und Wäldern gibt es öffentliche Feuerstellen. Auch bei manchen Berghütten findet Ihr vorgefertigte Plätze um dort ein Feuer zu entzünden. Derartige Stellen sind perfekt für einen Abend am Lagerfeuer. Wenn Ihr Euch selbst ein Lagerfeuer anlegt, dann fragt zuerst beim Eigentümer des Grundstücks nach. Haltet einen Sicherheitsabstand zum nächsten Wald und Häusern. Sogar der bayerische Forstminister schaffte es 2015 einen Waldbrand zu entfachen. Hebt die Feuerstelle aus uns begrenzt sie mit großen Steinen. Dabei können euch die Kinder gerne helfen.

Lagerfeuer mit Kindern Tipp zwei: Ohne Zündhölzer das Feuer entfachen

Für die Kinder ist es eher weniger prickelnd, wenn sie zur Feuerstelle kommen und es brennt schon lichterloh. Ebenso wenig aufregend ist es, wenn Ihr mit mehreren Litern Grillanzünder das Holz abfackelt. Lasst doch die Kinder ohne Streichhölzer das Feuer langsam aufbauen. Eine Kunst, die jeder Outdoorer beherrschen sollte. Mit etwas Geduld und viel Gefühl lässt sich das Holz entzünden. „Das geht doch ganz einfach!“ meint ein Junge und versucht mit einem Fireflash der schwedischen Outdoorfirma Wildo Funken zu erzeugen. Nach wenigen Minuten hat er einen roten Kopf wie nach dem Sportunterricht. Dem Buben ist heiß, aber die Späne vor ihm sind immer noch kalt. Deutlich besser stellen sich die Mädchen aus der Gruppe an. In wenigen Minuten bringen sie Funken zustande und bauen langsam die Flammen auf. Von dieser Aktion berichten die Kinder noch lange!

Lagerfeuer mit Kindern Tipp drei: Buch statt digital

Lest doch den Kindern im Schein der Flammen aus einem Buch vor. Bei einer Nachtwanderung bietet sich ein Kapitel aus „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler an. Die Lacher habt Ihr auf Eurer Seite wenn Ihr vorlest, wie das kleine Gespenst im Rathaus aufmischt oder das Festspiel durcheinander bringt. Es mag für, fast alles eine App geben, doch nichts schafft die Stimmung, als wenn ihr am offenen Feuer den Kindern was vorlest. Nach einer Nachtwanderung oder Schnitzeljagd kommen so die Kinder ein wenig runter. Sie müssen zuhören und kommen zur Ruhe.

Lagerfeuer mit Kindern Tipp vier: Gemeinsam essen und trinken

Stellt einen Topf mit Teewasser über die Flammen oder erhitzt Kinderpunsch. In Tassen und Bechern bekommen die Knilche dann etwas zu trinken. Wenn die Outdoorkids schon ein wenig in der nächtlichen Natur unterwegs gewesen sind, tut ihnen das warme Getränk gut. Da schmeckt sogar Kamillentee. Kocht mit den Kindern am offenen Feuer. Der Klassiker ist, am Stock ein Würstl zu grillen. Bereitet zuhause einen Stockbrotteig vor. Davon könnt Ihr verschiedene Varianten anfertigen: Stockbrotteig mit Pizzagewürz ode süß. Ein sogenannter Stockkuchen. Die Kinder sind beschäftigt und ihr bekommt sie ohne großen Aufwand satt.

Lagerfeuer mit Kindern Tipp fünf: Spielen und schnitzen

Uralte Pfadfinderspiele wie „Ich packe meinen Koffer“ bieten sich für die gemeinsame Runde an. Den Outdoorkids tut es auch gut, wenn Ihr mit ihnen am Feuer schnitzt. Erst einen Stock fürs Stockbrot, dann eine Gabel und mit etwas Glut bringt Ihr einen Löffel zustande. Egal was Ihr mit den Kindern schnitzt oder spielt: Das Feuer knistert und schafft eine einzigartige Atmosphäre.

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