Radtour mit Kindern: Auf der Schwäbischen Alb Höhlen, Bären und Dinos entdecken

Eine Radtour mit Kindern die Euch durch die Geschichte führt, dass ist bei der Albtälertour möglich. Ihr kommt an einem der weltweit ältesten Riffe vorbei,gegen das vor Millionen Jahren einmal ein tropisches Meer seine Wellen schlug. Außerdem radelt Ihr durch eines der schönsten Täler Deutschlands und kommt an besonderen Höhlen vorbei. Auf jeder Etappe dieser Radtour gibt es für die Kinder etwas zu entdecken.

Was haben ein US General und die Altälertour gemeinsam? Beide haben vier Sterne. Vom ADFC bekam diese Radtour auf der Schwäbischen Alb vier von fünf möglichen Sternen. Somit darf sich diese Tour in Baden-Württemberg Qualitätsroute nennen. Auf der Alb gibt es einige bissige Steigungen, so auch bei dieser Rundtour und deshalb solltet Ihr sie mit großen Kindern radeln. Je nach Räder und wie gut Ihr konditionell seid, lässt sich die Qualitätsradroute in einem Tag, zwei, drei oder vier Tagen absolvieren. Wer sich Zeit nimmt, bekommt mit den Kindern einige Sehenswürdigkeiten zu sehen, die es nur auf der Alb gibt.

Radfahren mit Kindern: Fohlenhaus und Donautal

Im Amstetten steigt Ihr in die Sättel. Selbstständlich könnt Ihr auch von einem anderen Ort losfahren. Von Amstetten geht es zuerst nach Urspring. Hier ist er Lonetopf. Mit Topf bezeichnen die Eingeborenen Karstquellen. Am bekanntesten dürfte der Blautopf sein. Mitten im Ort Urspring ist die Quelle vom Fluß Lone. Ihr folgen wir, was ein wenig schwer ist. Immer wieder ist die Lone nur ein Rinnsal. Im Lonetal kommt Ihr zum Fohlenhaus. Auch dieser markante Felsen der, mit viel Phantasie, die Form von einem Fohlen hat geht auf das tropische Urmeer zurück. Später siedleten sich unsere Vorfahren in der kleinen Höhle an. Vor dem Fohlenhaus befindet sich ein kleines Schutzhaus mit Feuerstelle. Folgt dem Radweg bis nach Langenau im Donautal.

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Am nächsten Tag geht es weiter durch das Donauried. Ein riesiger Schwamm ist dieses Gebiet mit viel Schilf durchzogen und etliche seltene Vogelarten leben hier. Immer wieder geht es knackig bergauf. Wer nicht auf einem Rad mit drei Gängen und überquellenden Satteltaschen unterwegs ist, der packt auch diese Anstiege. Bald seid Ihr beim Archäopark Vogelherdhöhle. Dort fanden sich die ältesten Skulpturen der Menschheit. Ein Besuch lohnt sich. Im Freigelände gibt es für die Kinder einige Mitmachstationen. Ein paar Kilometer weiter habt Ihr die Höhlenerlebniswelt Charlottenhöhle erreicht. Eine wunderbare Tropfsteinhöhle die nach der ehemaligen Königin von Württemberg benannt ist. Im Brenztal gibt es einen riesigen Spielplatz für die Kinder. Von hier geht es zum Etappenziel nach Giengen. Dort ist die Welthauptstadt der Bären: Margarete Steiff erfand hier den Teddybären. Bis heute kommen diese besonderen und hochwertigen Plüschtiere aus Giengen. Ein Besuch im Steiff-Museum lohnt sich auf jeden Fall.

Radtour mit Kindern: Es ist brenzlig!

Der frühere Brundespräsident Karl Carstens, das Staatsoberhaupt wanderte für sein Leben gerne, bezeichnete einmal das Eselsburger Tal als eines der schönsten Täler Deutschlands. An der Brenz entlang kommt Ihr auch an den Steinernen Jungfrauen vorbei. Das sind markante Felssäulen. Wer ist der Bergkönig in der Familie? Ein knackiger Anstieg bringt Euch hinauf auf die Kuppenalb. Von hier nehmt Ihr die Abfahrt durchs Roggental. Hier lohnt es sich in der Oberen Roggenmühle einzukehren. Für die Kinder gibt es einen Abenteuerspielplatz mit Floß und Lamas. Zum Schluß folgt eine Abfahrt nach Geislingen. Hier begann die Fußballerkarriere von einem gewissen Jürgen Klinsmann. Hier warf 1984 der SC Geislingen den amtierenden deutschen Fußballmeister HSV mit einem 2 :1 aus dem DFB Pokal. Die nächste Etappe führt Euch durch zwei zentrale Täler auf der Schwäbischen Alb. Zuerst radelt Ihr durch das Eybtal und kommt auch nach Bad Überkingen. Das Mineralwasser in den Flaschen kennt wohl jeder. Schon im Mittelalter kamen aus ganz Europa vom Leid Geplagte in diesen Kurort um hier zu baden. Die Etappe endet in Bad Ditzenbach, wo ebenfalls Thermalwasser aus dem Boden sprudelt. Hoffentlich habt Ihr für die letzte Etappe noch genügend Kraft in den Beinen. Es geht wieder hinauf. Bei Wiesensteig, dort ist der Filsursprung und die Scherteleshöhle, geht es wieder rauf auf die Albhochfläche. Da spürt Ihr jedes Kilogramm in den Satteltaschen. Ab Merklingen könnt Ihr die Räder zum Ausgangspunkt nach Amstetten rollen lassen. 

 

 

 

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