Mit Kindern auf einer Berghütte übernachten: Fünf goldene Tipps!

Mit Kindern auf einer Berghütte zu übernachten ist sicher ein Höhepunkt in den Ferien. Es gibt aber ein paar wichtige Dinge zu beachten, damit die Übernachtung in den Bergen für alle ein unvergessliches Erlebnis ist. Wir haben fünf goldene Tipps für Euch.

Eine Berghütte ist kein Hotel. Das zeigt sich an einigen Details: Ihr benötigt eigene Handtücher und auch der Nachschub ist im Gebirge deutlich schwieriger als im Tal. Bevor Ihr los wandert solltet Ihr folgendes bedenken:

Goldene Regel Nummer eins für das Übernachten auf einer Berghütte: Erst informieren

Wer auf der Riesenhütte übernachten will, der steht vor verschlossenen Türen. Bis auf Weiteres ist diese Unterkunft in dem Chiemgauer Alpen wegen einer Generalsanierung geschlossen. Deshalb ist es sinnvoll kurz zu recherchieren ob die Hütte geöffnet ist und wann. Weniger schlau ist es in der Hoffnung drauf los zu ziehen, dass ein Schlafplatz schon frei ist. Reserviert zuvor die Plätze für Euch und die Familie. Das lässt sich online oder telefonisch erledigen. Seht auch nach, ob die Hütte die Auszeichnung „Mit Kindern auf Hütten“ hat.

 

Hier sind Familien gern gesehene Gäste. Wichtig ist auch die Hüttenkategorie. Drei gibt es davon. In der Kategorie eins sind jene Hütten eingestuft, die nur zu Fuß erreichbar sind. Um dorthin zu kommen, steigen die Alpinisten mindestens eine Stunde auf. Diese Unterkünfte sind einfach eingerichtet. In Kategorie eins sind auch Biwaks oder unbewirtschaftete Hütten. Anders ist es bei der Kategorie zwei. Diese sind ausgelegt um dort mehrere Tage Gast zu sein und für einen Urlaub mit der Familie in den Bergen bestens geeignet. Auch mit dem Lift oder dem Auto sind solche Hütten erreichbar und meistens das ganze Jahr über geöffnet. Außerdem könnt Ihr bei Alpenvereinshütten schon bei der Buchung sehen, welche Ausstattung sie haben. Dazu gehört auch der Handyempfang oder Duschen.

Goldene Regel Nummer zwei für einen Familienaufenthalt in der Hütte: Das muss im Rucksack sein

Eine Berghütte ist kein Hotel. Dort lassen sich hin und wieder Handtücher abstauben. Anders auf den Berghütten. Hier solltet Ihr das eigene Handtuch mitbringen. Ebenfalls ist der Hüttenschlafsack Pflicht. In manchen Unterkünften gibt es ihn zu kaufen. Darauf solltet Ihr aber Euch keinesfalls verlassen. Außerdem sieht die Hüttenordnung vor, dass Ihr Hüttenschuhe anhabt. Rein damit in den Rucksack.

Goldene Regel Nummer drei für einen Hüttenaufenthalt mit Kindern: Ohne Schmutz kein Umweltschutz!

Auf viele Unterkünfte in den Bergen ist es schwer, Verpflegung hinaufzuschaffen. In die andere Richtung gilt es auch. Den Müll von den Alpenvereinshütten abzutransportieren kann ebenfall mit großen Aufwand verbunden sein. Hier hilft es nicht im Gebirge die Mülltonne alle vierzehn Tage für die Haustüre zu stellen. Die Müllabfuhr fährt hier nicht vorbei. Deshalb ist es wichtig, den eigenen Abfall wieder mitzunehmen. Dafür gibt es von Deuter die Drecksäcke. Pro verkauften Drecksack geht ein Euro pro verkauften Drecksack an die Bergwaldoffensive.

Goldene Regel Nummer vier für die Berghütte: Weniger ist mehr

Was gibt es schöneres, als nach einer Wanderung mit den Kindern sich zu duschen. In Deutschland verbrauchen die Leute pro Tag durchschnittlich 122 Liter Wasser. In Österreich sind es 162 Liter und in der Schweiz 237 Liter. Auf einer Berghütte ist es wichtig sparsam mit Wasser und Strom zu sein. Deshalb sind Dauerduscher dort weniger gern gesehene Gäste. Weniger ist oft mehr.

Goldene Regel Nummer fünf: Was ist mit dem Gepäck los?

Wenn Papa „I´ll never be your beast of burden“ pfeift, dann wisst Ihr was los ist. Es ist schon ärgerlich das ganze Gepäck zur Hütte hinauf zu schleppen, wenn es möglich ist, es hinauf transportieren zu lassen. Bevor Ihr mit völlen und schweren Rucksäcken loszieht, ist es schlau nachzufragen ob ein Gepäcktransport möglich ist. Das erspart Euch Zeit und viel Schweiß!

 

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