Berg Gokart Buddy im Test: Flott auf vier Reifen unterwegs

Mit dem Berg Gokart Buddy haben wir die Wege im Park und auf der Straße unsicher gemacht. Schließlich wollten wir dieses mobile Spaßmobil umfassend testen. Gespannt gewesen sind wir auch auf das BFR System von diesem Fahrzeug für die Kinder.

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„Darf ich auch mal damit fahren?“ diese Frage hörten wir immer wieder beim Testen. In der orangen Lackierung fällt dieses Gokart von Berg sofort auf. Je nach Größe können Kinder von drei bis acht Jahren mit diesem Gefährt herum brettern. Wenn andere Kinder auch mit dem Berg Buddy fahren wollten ist das kein Problem: Das Lenkrad lässt sich stufenlos und auch der Sitz ist problemlos und schnell verstellt. Hier sind drei Positionen möglich. Dadurch wächst auch das Fahrzeug mit. Eine Besonderheit, die sich nur beim Fahren erschließt, ist das BFR-System. Dadurch können die Kinder das Gokart bremsen und gleich nach dem Stillstand wieder rückwärts fahren. Da sieht selbst manches Sportauto dagegen alt aus. Ein schneller Lastwechsel lässt sich so problemlos umsetzen. Egal ob bei engen Kurven auf Asphalt oder auf dem Parkweg. Bei den ersten Ausfahrten zeigte wich wie schlau die Geometrie der Lenkung konstruiert ist. Wir haben uns vor den Berg Buddy gestellt und gesehen, dass die Vorderräder leicht schräg stehen. Dadurch fällt der Kurvenradius entsprechend klein aus. Das Gokart liegt stabil auf dem Untergrund. Spurtreu brettert der orange Renner dahin. Ein Grund für dieses sichere Fahrverhalten ist die Pendelachse. Eine schlaue Idee und perfekt umgesetzt. Durch dieses Bauteil haftet der Berg Buddy optimal am Boden und die Räder sind nicht in der Luft. Mit sechs bar läuft das Ganze optimal. Industrielager sind in den Rädern verbaut und entsprechend drehfreudig sind sie. In wenigen Minuten ist der Berg Buddy montiert. 21,5 Kilogramm bringt dieses Gefährt auf die Waage. Ein stolzes Eigengewicht, trotzdem fährt sich dieses Modell erstaunlich leicht.

Berg Buddy Gokart: Robust und spurtreu

Auf den ersten Blick fällt auf, wie robust der Renner verarbeitet ist. Aus stabilen Rohren ist der Berg Buddy gefertigt. Da wundert es kaum, dass der Hersteller auf den Rahmen von diesem Fahrzeug eine Garantie von zwei Jahren gibt. Bei den zahlreichen Fahrten stellte sich heraus, dass das Gokart für Kinder geeignet ist, die bis zu 1,40 m groß sind. Im Gegensatz zu manchen anderen Fahrzeugen von diesem Hersteller gibt es für den Buddy leider keinen Sozius Sitz. Eine Ausfahrt zu zweit ist leider unmöglich. Was unsere Tester auch störte ist der knarzende Sitz. Manche Kinder fanden den Sitz sogar eher unbequem. Über einen Punkt diskutierten wir auch länger: Die Reifen. Normalerweise führt dies bei der Formel Eins zu längeren Gesprächen. Die Pneus von dem Berg Buddy sind mit Luft gefüllt und keine Hartgummireifen. Der Vorteil ist: Sie rollen deutlich besser und federn auch ruppigen Untergrund die Stöße ab. Doch die Reifen aus Hartgummi punkten in einem entscheidenden Bereich: Sie können keinen Plattfuß bekommen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Übersetzung. Diese könnte besser sein. Vor allem an Steigungen im Park mussten kleinere Piloten kräftig in die Pedale treten und hatten rote Köpfe wie Tomaten auf. Ein wenig besser sollten hier die Zahnkränze aufeinander abgestimmt sein.Sportlich und passend zum Gokart ist die Lenkung. Sie spricht sofort und direkt an. Das ist bei einer flotten Fahrweise deutlich besser, als eine schwammige Lenkung. Wenn die Kinder eine Abfahrt mit dem Gokart hinunter brettern zeigt sich auch wie gut ein Freilauf ist. Die Pedale drehen sich dann, trotz hoher Geschwindigkeit, nicht mit. Da sind wir auch bei einem weiteren Minuspunkt. So praktisch das BFR System auch ist, es ersetzt doch keine Handbremse. Solche gibt es bei anderen Modellen von Berg. Vor allem für kleine Kinder ist diese hilfreich und gibt ihnen ein sicheres Gefühl.

 

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