Hüttenwanderung mit Kindern: Schenna ist noch schöner auf dem Hirzler Almenweg

Eine Hüttenwanderung mit Kindern in Südtirol kommt mit wenigen Anstiegen und tollen Erlebnissen aus: Die Erwachsenen und Outdoorkids stehen beeindruckt da, wenn sie die tausenden von Alpenrosen blühen sehen. Rosa Berge, wo gibt es so was? In Schenna könnt Ihr auf dem Hirzer Almenweg von Ende Juni bis Anfang Juli dieses Blütenmeer bewundern.

Südtirol blüht auf, wenn die Alpenrosen sich entfalten. Auch die Kinder sind kaum zu halten, wenn Ihr mit Ihnen den Hirzer Almenweg wandert. Unterwegs gibt es eine Menge zu sehen und zu entdecken. Von Berghütte zu Berghütte und von Alm zu Alm geht es auf dieser Tour bei Schenna dahin. Dieses Wandergebiet hat um die 200 Kilometer an markierten Wegen. Acht Kilometer davon entfallen auf den Hirzer Almenweg. Weil wir schon bei der Acht sind: Acht Mal könnt Ihr unterwegs einkehren. Da braucht kein Kind über Hunger oder Durst beim Wandern zu schimpfen. Mit der Hirzer Seilbahn gondelt Ihr von Saltaus hinauf. Oben angekommen haltet Ihr Euch Richtung Hirzer Hütte. Hier bekommt Ihr Käse aus der eigenen Käserei. Der schmeckt nach frischer Bergwiese.  Es gibt auch Wanderer die gehen diese Tour entgegengesetzt um später die Möglichkeit zur Einkehr zu haben. Auf dem Hirzer Almweg habt Ihr immer wieder Fernblicke auf die Südtiroler Berge. Das macht auch den Kindern Appetit aufs Bergsteigen. Diese leichte Familientour führt Euch in etwa zwei einhalb Stunden vorbei an acht urigen Einkehrmöglichkeiten. Dort habt Ihr die Gelegenheit auch die Südtiroler Küche zu probieren. Schlutzkrapfen und Co warten auf Euch! Weiter geht es auf dem Europäischen Fernwanderwegs E5 zur Resegger Alm. Das GPS darf zuhause bleiben, denn der Weg ist gut beschildert.

Rosa Berge! Die Alpenrosen blühen und bringen Farbe in die Berge um Schenna. Wer auf dem Hirzer Almweg mit den Kindern wandert sieht von Ende Juni bis Anfang Juli diese Bergblumen blühen.
Foto (c) Tourismusverein Schenna/Frieder Blickle

Familienwanderung in Südtirol: Ja und Almen zum Alpenrosensirup

Folgt dem Weg zur Hintereggalm. Diese liegt auf 1.990 m. Wenn Ihr wollt und Euch rechtzeitig angemeldet habt, könnt Ihr auf der Berghütte mit den Kindern übernachten. Als nächstes steigt Ihr zur Mahdalm auf. Die 2.000er Marke ist dort geknackt. Wenn Ihr dort seid, dann probiert unbedingt eine höchst ungewöhnliche Spezialität: Den Alpenrosensirup. Ein unglaublich feiner Geschmack und die Kinder wollen, wenn sie diesen Sirup getrunken haben, kein Limo mehr anrühren. Für zuhause lohnt es sich auf der Mahdalm einen Honig zu kaufen. Drei mal dürft Ihr raten wo die Bienen den Nektar dafür geholt haben? Genau, von den Alpenrosen. Nun steigt Ihr ab zur Gompm Alm auf 1.810 m Höhe. Dort besteht die Möglichkeit mit dem Wirt frisch ein Brot zu backen. Die meisten Kinder sehen hier zum ersten Mal, wie das abläuft und schauen fasziniert zu oder machen begeistert mit. Weiter führt Euch der Weg zum Berggasthof Hochwies. Wer möchte kann dort mit der Familie übernachten. Zurück geht es wieder zur Bergstation über die Sonntagsweide. Dort müsst Ihr auch den Badbach überqueren und die Kinder bauen dort Dämme um das Wasser aufzustauen oder lassen kleine „Boote“ aus Rinde zu Wasser. Langeweile sieht anders aus. Zwischen Waldrand und Weidegründe wandert Ihr der Bergstation der Hirzer Seilbahn entgegen. Sie bringt Euch wieder hinunter ins Tal. Plant für diese Tour ein wenig mehr Zeit ein, denn dann könnt Ihr entspannt einkehren und die Kinder bei den Almen oder Berghütten spielen lassen.

 

 

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