Paddeln mit Kindern in Hamburg: Alster, Wilhelmsburg und Dreistromland

Paddeln mit Kindern in Hamburg, das kann richtig idyllisch und abenteuerlich sein. In der Hansestadt gibt es genug Möglichkeiten mit dem Kanu oder Kajak zu touren. Stromschnellen braucht hier niemand befürchten und auch den Containerfrachtern paddeln wir lieber aus dem Weg. Dafür entdecken wir das Dreistromland.

Die Binnenalster kennen die meisten Touristen. Schnell ein Foto geknipst und  weiter geht es zur nächsten Sehenswürdigkeit der Hansestadt.Paddlern hingegen ist die Alte Alster vorbehalten. Das ist ein kurzer Seitenarm. Hier geht die Paddeltour los. Nach wenigen Metern ist die Alter erreicht. Dort links halten und gegen die Strömung arbeiten. Vorbei geht es am Winterhuder Kai und Ihr paddelt hinauf zum Haynspark. Rechts am Ufer ist die Lattenkamp Sporthalle zu sehen und Ihr paddelt nun unter der ersten von sieben Brücken auf dieser Tour. Ignoriert die verschiedenen Abzweigungen und bleibt auf dem Fluss. Sollte Euch der Wind ins Gesicht wehen, dann dürft Ihr kräftig paddeln um vorwärts zu kommen. An beiden Ufern ist es alles andere als Großstädtisch. Alte Villen, schmucke Gärten und Parks begleiten Euch. Kaum zu glauben, dass Ihr mit den Kindern in Hamburg paddelt. Auf der Alster geht es Stromaufwärts bis die Ohlsdorfer Schleuse erreicht ist. Wenn Ihr etwas Abkühlung braucht, dann legt an und besucht daOhlsdorfer Hallen- und Freibad. Bei der Schleuse habt Ihr zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr dreht hier um und paddelt wieder zurück zur Alten Alster, oder Ihr tragt das Kanu um und paddelt oberhalb der Schleuse wieder weiter.

Paddeln mit Kindern um die größte Binneninsel Deutschland

Bei einer Insel denken die meisten sofort an ein Eiland im Meer oder einem See. In Hamburg ist Wilhelmsburg von der Elbe und Kanälen umflossen. Dadurch handelt es sich um die größte Flußinsel Deutschlands. Los geht die Paddeltour am Ernst-August-Kanal. Dieser Verbindungskanal diente einmal der ansässigen Industrie. Heute haben sich dort Kleingärten angesiedelt und statt Fabrikschlote raucht hier höchstens der Gartengrill am Wochenende. Links geht es in den Assmankanal hinein. Auch diesen haben die Arbeiter für die bessere Anlieferung an die Fabriken gegraben. Paddelt mit den Kindern auf dem breiten Kanal bis er in die Rathauswettern übergeht. Ihr kommt nun im Bürgerhaus-See an. Haltet Euch links, denn jetzt erwartet die Paddler ein besonderer Abschnitt. In einem Tunnel unterquert Ihr im Kanu die B4. Jetzt habt Ihr das ehemalige Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGS) erreicht. Diese fand 2013 in der Hansestadt statt.Paddelt mit den Kindern durch den Inselpark. Bald erreicht Ihr den Elsa Bremeis Kanal. Hier stehen die sehenswerten WaterHouses auf Pfählen im Wasser. Ihr müsst an dieser Stelle das Kanu rausheben. Eine Schleuse versperrt Euch die Weiterfahrt. Wenn Ihr umgetragen habt, setzt das Boot wieder ein und weiter geht es. Parallel zur Wilhelmburger Reichsstraße führt der Kanal dahin um in den Kuckucks Teich zu münden. Hier fühlt Ihr Euch wie im Amazon: Alles grünt und blüht am Ufer! Wenn Ihr Euch ein wenig stärken wollt, legt beim Café Willi Villa an. Vor dort aus könnt Ihr auch die ehemaligen Gärten der IGS ansehen. Jetzt geht es in den Dschungel von Hamburg. Schon der Weg dahin verspricht viel: Durch einen kleinen Tunnel unter der B4 kommt Ihr in einen Kanal. Auf dem gelangt Ihr zu zwei Teichen die von Bäumen umwachsen sind. Zuerst paddelt Ihr durch den Mahlbusen und dann zum Kükenbrack. Auf der Rathauswettern paddelt Ihr bis zur Mengestraße. Hier müst Ihr noch einmal das Boot aus dem Wasser holen und umtragen. Auf der anderen Seite angekommen setzt Ihr das Kanu in den Bürgerhaus-See ein und paddelt weiter zum Assmannkanal. Dieser führt Euch zum Start von unserer Rundtour: Der Anlegestelle am Ernst-August-Kanal. So habt Ihr einige Stunden Hamburg aus einer völlig anderen Perspektive kennen gelernt.

 

 

 

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