Kinder schnitzen einen Einbaum mit Ausleger

Kinder schnitzen heute einen Einbaum. Denn neben schnitzen und Lagerfeuer sind die Outdoorkids gerne am Wasser. Damit unser Boot stabil im Wasser liegen bleibt, statten wir es mit einem Ausleger aus. Alles was Ihr für diese Schnitzarbeit braucht ist ein Taschenmesser, ein Stück Holz und einen dünnen Zweig. Schiff ahoi!

Selbst wenn das Rinnsal noch so spärlich ist, die Kinder springen immer sofort hin und stauen es auf oder lassen Rindenstücke darin schwimmen. Eigentlich toll, dass die Kleinen so einen Spaß am Wasser haben. Doch das Ganze Glück lässt sich noch steigern. Wenn Ihr ein Taschenmesser dabei habt, dann schnitzen die Kinder einen Einbaum. Normalerweise neigen diese primitiven Boote zu der halben Eskimorolle, was die kleinen Schnitzer ein wenig frustriert. Damit das geschnitzte Boot nicht auf Tauchstation geht, rüsten wir es mit einem Ausleger aus. Auch die Erwachsenen haben Ihren Spaß, wenn die Kinder schnitzen.

Kinder schnitzen einen Einbaum: Spaltarbeit

Kinder schnitzen ein Boot aus diesen Materialien.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Bevor wir das Taschenmesser aufklappen, suchen wir uns in der Natur das Holz zusammen. Ein dickerer Ast ist später der Einbaum. Etwas dünner ist der Ausleger. Um beide Bauteile miteinander zu verbinden, brauchen wir noch einen dünnen Zweig. Das Bastelgeschäft müsst Ihr für unsere heutige Anleitung zum Schnitzen nicht besuchen, denn das Material findet Ihr in der Natur.

Zuerst spaltet Ihr mit der großen Klinge den dicken Ast.
foto (c) kinderoutdoor.de

Zuerst spaltet Ihr mit der großen Klinge vom Taschenmesser den Ast möglichst in der Mitte.

Zuerst schnitzen die Kinder das Heck; oder vielleicht doch lieber den Bug? Bei einem Einbaum ist das eh egal.
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Ebenfalls mit der großen Klinge schnitzen die Kinder nun den den Bug vom Einbaum. Dieser läuft spitz zu und ist seitlich abgerundet.

Als nächstes schnitzen wir den Bug oder das Heck und der Bootskörper ist fast fertig.
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Nun kümmern wir uns um das andere Ende vom Ast. Hier schnitzen die Kinder das Heck und zwar genauso wie den Bug.

Diese Arbeit höhlt Euch und das Boot aus. Entweder mit einem Stück Glut oder mit dem Taschenmesser höhlt Ihr den Einbaum aus.
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Jetzt kommt die Arbeit bei der die Kinder am meisten ins Schwitzen kommen: Höhlt den Einbaum möglichst aus. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr nehmt ein Stück Glut aus dem Lagerfeuer. Pustet immer wieder auf die Glut, damit sich diese in das Holz frisst. Ach Ihr habt im Moment kein Lagerfeuer? Tja, dann macht mit dem Taschenmesser weiter. Nehmt den runden Dosenöffner und die große Klinge um den Einbaum auszuhöhlen. Hier ist Geduld und Kraft gefordert. Wie gut es ist ein scharfes Messer zu besitzen, dass zeigt sich hier.

Die Kinder schnitzen vom Ausleger die beiden Enden wie Bleistifte zu.
foto (c) kinderoutdoor.de

Im nächsten Schritt schneiden wir den Ausleger auf eine Länge zu, die der vom Einbaum entspricht. Damit der Ausleger nicht das ganze Boot ausbremst, spitzen wir beide Enden davon wie Bleistifte an.

Wir schnitzen die Verbindungsstück zum Ausleger.
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Aus dem Zweig schneiden wir zwei gleich lange Stücke ab. Sie verbinden später den Ausleger mit dem Boot.

Die Kinder schnitzen die Verbindungsstücke spitz an den Enden zu.
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An beiden Enden spitzt Ihr die Verbindungsstücke gleichmäßig an.

Mit der Ahle bohrt Ihr zwei Löcher in die Bootswand.
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Klappt die Ahle, Stechdorn, vom Taschenmesser aus. Bohrt auf einer Seite zwei Löcher auf gleicher Linie in den Bootskörper.

Steckt die Verbindungsstücke in die Löcher.
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Was jetzt kommt ist wichtig: Bohrt ebenfalls zwei Löcher in den Ausleger, aber im gleichen Abstand wie sie beim Einbaum sind. Sonst wirkt das Ganze ein wenig schief.

Das Boot ist fertig montiert.
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Der große Moment naht: Steckt die Verbindungsstücke in den Bootskörper. Schaut bitte darauf, dass sie auch jetzt die gleiche Länge haben. Nun steckt Ihr die beiden noch freien Enden in die zwei Löcher vom Ausleger. Drückt das Ganze fest, aber nicht zu fest, zusammen.

Zeit in See zu stechen. Legt den Einbaum in das Wasser und schon sollte er durch die Wellen schippern.

 

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