Kinder schnitzen eine praktische Grillzange

Kinder schnitzen mit dem Taschenmesser eine Grillzange. Die ist ideal für Abende am Lagerfeuer, damit können die Outdoorkids Würstl und Gemüse gleichzeitig grillen. Für alle die das Schnitzen lernen wollen, ist dieses Werkstück ideal für den Einstieg. Auch die Materialliste ist übersichtlich: Ein Taschenmesser, ein Ast und Schmirgelpapier.Mit der praktischen Grillgabel sind die Kinder Könige am Lagerfeuer. Auch Fische oder Maiskolben lassen sich damit perfekt brutzeln. 

„Mist! Schon wieder ist mir ein Würstchen in die Glut gefallen!“ schimpft ein Vater am Lagerfeuer. An diesem Tag herrschte ein wechselnder Wind und der gute Mann wechselte gefühlt alle zwei Minuten seinen Sitzplatz um ja nicht im Rauch zu sitzen. Gegen den Rauch vom Lagerfeuer können wir, bis jetzt, noch nichts schnitzen, aber eine Halterung für die Würstl: Eine Grillzange! Kinderleicht lässt sich diese schnitzen.

Am Lagerfeuer gilt, wie im Kinderzimmer: Ordnung ist das halbe Leben!
foto (c) kinderoutdoor.de

Kinder schnitzen eine Grillgabel: Ich säg mal so!

An Material benötigt Ihr nur ein Taschenmesser, Schleifpapier und einen geraden Ast. Bevorzugt Haselnuss (da freuen sich auch die Allergiker darüber;-) Diese Schnitzarbeit ist ideal um das Material Holz besser kennen zu lernen und die verschiedenen Schnitztechniken zu probieren.

Mit diesem wenigen Material schnitzen wir unsere Grillgabel.
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Am hinteren Drittel vom Ast bohren wir mit der Ahle (Stechdorn) oder der Klinge ein Loch in das Holz. Das müssen wir machen um später den Ast mittig aufsägen zu können.

Um die Mitte vom aufsägen zu können, bohrt Ihr erst einmal ein Loch in das Holz.
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Mit der Säge vom Taschenmesser, oder in unserem Fall dem Leap Multitool von Leatherman, sägen wir jetzt den Ast in der Mitte auf. Ungefähr ein Drittel vom Ast solltet Ihr aufsägen. Bitte achtet darauf, dass eine Spitze erhalten bleibt. Dafür gibt es einen guten Grund: Wenn die Grillzange vorne offen ist, weitet sie sich. Um das zu verhindern müstet Ihr das offene Ende zubinden. Doch der Faden oder die Schnur kann zu brennen beginnen und schon wieder öffnet sich die Grillgabel. Deshalb lassen wir sie zu.

Die Mitte von unserer Grillgabel ist nun aufgesägt.
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Damit Ihr keine Holzsplitter im Essen habt, die Krümel vom Holz sind aber trotzdem gesünder als manches aus dem Supermarkt, schleift Ihr das Ganze mit dem Schmirgelpapier sorgfältig ab.

Unsere Grillgabel ist bald fertig. Erst einmal gründlich abschleifen.
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Mit der großen Klinge spitzen die Kinder ein Ende der Grillgabel wie einen Bleistift an. Dreht immer wieder den Ast in den Händen, damit die Spitze gleichmäßig ist.

Zuerst schnitzen wir eine Spitze an einem Ende vom Ast.
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Im nächsten Schritt probieren wir den Kerbschnitt aus. Die Kinder „spalten“ mit der großen Klinge vom Taschenmesser die geschnitzte Spitze. So entsteht eine Gabel auf der Ihr Würstel, Maiskolben oder anderes Grillgut sicher aufspießen könnt.

Nun habt Ihr eine Grillgabel und Zange in einem Gerät. Da kann manche Küchenmaschine kaum mithalten.
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Für alle Streber aus der ersten Reihe gibt es noch eine Fleißarbeit. Wer möchte kann das andere Ende vom Ast mit dem Taschenmesser abrunden. Ein klassischer Fall für Ästheten.

Zum Schluss noch eine Arbeit für alle bei denen auch das Auge mitisst: Den Griff der Grillgabel abrunden.
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Fertig ist unsere praktische Grillgabel und die Lagerfeuersaison kann beginnen.

Echte Holzwurst steckt in unserer Grillgabel. Diese ist so was von praktisch.
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