Schlittenfahren am Blomberg: Nachtrodeln mit der Flatrate

Schlittenfahren ist auf Schnee angewiesen. Ohne die weiße Pracht ist der Schlitten nur ein Stück Holz mit Kufen. Unabhängig von der Schneelage ist das Schlittenfahren am Blomberg. 5,5 Kilometer lang ist die Rodelbahn und fordert die Schlittenpiloten heraus. Wenn der Schnee ausbleibt ist das auch kein Problem: Es gibt ja den Blomberg-Blitz!

Rodeln und Schlittenfahren am Blomberg; 5,5 Kilometer erwarten die Kufenpiloten.
Foto: Bhavana Franke

„Für besonders viel Rodelspaß in der ersten Saison unseres erweiterten „Blomberg-Blitz“ haben wir uns etwas Schönes ausgedacht“, erklärt Hannes Zintel, Chef der Blombergbahn. Immer samstags können die Rodler für 15 Euro von 19 bis 22 Uhr so oft sie wollen den Blomberg hinaufgondeln.Bei echten Schlittenfahrern ist das nächtliche Rodeln die Championsleague auf zwei Kufen. Zuerst liften die Rodler hinauf zur Mittelstation. Dort ist der Start für die Rodelbahn. 5,5 Kilometer erwarten die Schlittenfahrer. Helm auf und los geht´s! Diese Bahn gehört, völlig zu Recht, zu den schönsten Abfahrten in ganz Deutschland. Durch den verschneiten Bergwald brettern die Kufenfans ins Tal hinunter.Hier ist es wichtig den Schlitten kontrolliert durch die Kurven zu bringen, sonst „küssen“ die Rodler unfreiwillig den Schnee. Um optimal in die Kurven zu kommen, ist es gut wenn die Schlittenfahrer feste Winterstiefel mit griffigen Profil anhaben. Für die persönliche Sicherheit sind ein Helm und Skibrillen zu empfehlen.

Schlittenfahren ohne Schnee: Das geht richtig schnell den Berg runter

Schlittenfahren ohne Schnee? Das ist am Blomberg kein Problem. Dafür gibt es den Blomberg-Blitz.
foto (c) Bhavana Franke

Doch was ist zu tun, wenn kein oder zu wenig Schnee in Oberbayern liegt? Dann bleiben die Schlitten zuhause. Für solche Fälle gibt es den Blomberg Blitz. In den Weihnachtsferien startete diese erweiterte Bahn. Auch Regenwetter macht hier wenig aus. Mit gläsernen Hauben sind die Kinder und Erwachsenen vor der Witterung geschützt. Seit dem 7. Januar gibt es am Samstag immer die Flatrate: Für 15 Euro können die Schlittenfahrer solange zwischen 19 und 22 Uhr  rodeln wie sie wollen. Nachts ist die Achterbahn gut beleuchtet und mit der Bahnendbremse ist der Blomberg-Blitz ein sichere Sache. Beeindruckend ist auch das Gefälle beim Schlittenfahren ohne Schnee am Blomberg: 24% ist die steilste Passage. Wenn die Rodler erst auf den Schienen unterwegs sind, bestimmen sie wie schnell der „Schlitten“ fahren soll. Experten sollen mit bis zu 40 Km/h unterwegs gewesen sein. Dabei lohnt es sich vor einer der sechs Steilkurven abzubremsen. Eine Härteprobe für den Magen ist der Kreisel. Hier geht es beim Schlittenfahren auf dem Blomberg-Blitz rund. Für den absoulten Kick sorgt die Doppelwelle. „Dagegen kannst du jede Achterbahn vergessen!“ schwärmt ein Kind. Diese sind kaum unten im Ziel angekommen, wollen sie schon wieder hinauf gondeln. Mehr Infos zum Schlittenfahren am Blomberg finder Ihr unter:  www.bad-toelz.de, www.blombergbahn.de

 

 

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