Schlittenfahren mit Kindern in der Steiermark: Zirbitzkogel und Kreischberg

Schlittenfahren mit Kindern, hat so viel mit langweilig zu tun, wie Skispringen mit Fußball. In der Steiermark gibt es einige Rodelbahnen, die Ihr mit den Kinder runterbrettern solltet. Gut 30 besonders spektakuläre Abfahrten für alle Kufenpiloten gibt es dort. Daraus haben wir zwei ganz Spezielle für Euch ausgewählt.

 

„Schlittenfahren ist ätzend langweilig! Immer das blöde Teil den Berg raufschleppen!“ motzt ein Jugendlicher. Gegen solche Quengelattacken gibt es eine Lösung: Den Zirbitzkogel. Aus dem Sommer kenne ich diesen Berg. Er liegt in den Seetaler Alpen und ist mit seinen 2.396 m der Mount Everst davon. Doch was beim Zirbitzkogel noch toller ist: Die grandiose Aussicht! Im Winter ist der Berg bei Familien besonders beliebt. Für alle die das Skifahren lernen wollen oder wiedereinsteigen bieten sich dort gut Bedingungen. Doch noch besser ist hier eine Spezialität für Rodler: Das „bergauf rodeln“.Anstatt den Berg mit dem Schlitten hinter sich herziehen hinauf zu stapfen zum Start der Rodelbahnen.

Schlittenfahren mit Kindern in der Steiermark. Gut 30 Rodelbahnen warten auf die Schlittenpiloten.
Foto: (c) Steiermark Tourismus/ikarus.cc

Spezielle Schlitten, die es zum  Ausleihen gibt, befördert der Schlepplift bequem nach oben. Täglich um 10 Uhr beginnt das Ganze. Bis die Sonne untergeht haben die Schlittenpiloten die Möglichkeit auf zwei Kufen ins Tal zu flitzen. Am Zirbitzkogel stehen Euch vier Rodelbahnen zur Verfügung. Diese sind zvon 1.000 bis 1.500 Meter lang und auch für Einsteiger zu schaffen. Es ist der Traum von jedem ambitionierten Schlittenfahrer, durch den verschneiten Zirbenwald zu brettern. An der Talstation angekommen geht es wieder rauf. Die Rodeln lassen sich an der Tonnerhütte ausleihen, diese urige Gaststätte ist auch ideal zum Einkehren. Besonders beliebt ist das Nachtrodeln, es findet immer am Freitag und Samstag, von 18 bis 21 Uhr statt.

Unsere Wertung (vier von sechs möglichen Kompassen)

Kreischberg: Schlittenfahren mit Kindern kann ganz luftig sein

Ein Holzschlitten oder Plastikbob ist so konstruiert, dass er immer gerade aus fährt. Für alle die etwas mehr Bewegung beim Rodeln haben wollen, gibt es die Snowtubes. Kinder vom Land kennen diesen Sport schon länger. Damals schlitterten sie mit alten Schläuchen von PKW´s und Traktoren über den Schnee. Inzwischen gibt es das Ganze professionell als „Snowtube“. Beim Skigebiet Kreischberg (es liegt bei Murau) habt Ihr schnell herausgefunden woher der Berg seinen Namen hat. Speziell für alle Schlittenfahrer die das Besondere suchen gibt es bei der Bergstation den Snowtube-Park. Er besteht aus drei Bahnen, die von der Skipiste abgesichert sind. Niemand muss Angst haben, plötzlich einen Skifahrer aufzugabeln. Wie Ihr richtig bremst, darüber muss sich niemand Sorgen machen: Ein Gegenanstieg nimmt Euch die Geschwindigkeit heraus. Besonders genial ist es, wenn es Euch auf dem Schlauch um die eigene Achse dreht und Ihr trotzdem immer flotter unterwegs seid. Am Gegenhang kommen alle wieder zum Stehen. Mit einem speziellen Lift geht es wieder hinauf zum Start.

Unsere Wertung (vier von sechs möglichen Kompassen)

 

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