Schlittenfahren: Fünf Gründe warum es der ganzen Familie Spaß macht zu rodeln

Schlittenfahren ist im Winterurlaub für die meisten eher ein Beiwerk. Wenn die Kinder keine Lust auf´s Skifahren haben, dann geht eben die ganze Familie zum Rodeln. Wobei die Teenager meistens motzen wie ein angehender US-Präsident auf Twitter. Dabei gibt es fünf gute Gründe, mit der Familie zu rodeln.

„Ob als Familie mit dem Nachwuchs oder mit Freunden in der Gruppe, beim Rodeln ist keiner ausgeschlossen!“ sagt der Papst. Der Rodel-Papst Stefan Herbke. Er veröffentlicht regelmäßig den meistgelesensten Rodelführer.

Schlittenfahrer brauchen keine Lift und kommen, fast jeden Hang, runter.  foto (c) kinderoutdoor.de

Schlittenfahrer brauchen keine Lift und kommen, fast jeden Hang, runter.
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Grund Nummer eins zum Schlittenfahren: Kein Lift? Kein Problem!

Skifahrer, außer sie sind mit Tourenski unterwegs, brauchen einen Lift um die Piste raufzukommen. Das gilt auch für Snowboarder. Schlittenfahrer hingegen haben den abgeänderten Bob Marley Song auf den Lippen:“ No lift, no cry!“ Einfach den Hang hinauf gestapft und rundergerodelt. So einfach ist das.

Grund Nummer zwei fürs Rodeln: Überall findet sich ein Hang mit Schnee

In Bergwelten könnt Ihr es lesen: Selbst in den Hauptstädten der Bundesländer ist Schlittenfahren möglich. Hamburg hat sogar eine Rodelbahn im Bergedorfer Gehölz, die fast einen Kilometer lang ist. Außerdem gibt es in Hamburg-Wittenburg die Alpincenter Skihalle in der das ganze Jahr Snowtubing möglich ist. In fast jedem Ort oder Großstadt gibt es einen Hügel der, wenn es denn Schnee hat, zum Rodeln geeignet und zu Fuß erreichbar ist.

Grund Nummer drei fürs Rodeln: Niemand muss ein Techniker sein

„Jeder kann sich auf einen Schlitten setzen und losfahren, die Technik spielt dabei keine Rolle, man sollte nur sein Tempo seinem Können anpassen,“ findet der Rodelpapst Stefan Herbke. Im Gegensatz zum Skifahren oder Snowboarden sind keine teuren Kurse nötig um fürs Schlittenfahren die nötige Technik zu erlernen.

Nachtrodeln ist für Kinder und Jugendliche der ultimative Spaß im Winterurlaub. foto (c) kinderoutdoor.de

Keine Technik? Kein Problem! Rodeln ist einfach zu erlernen.
foto (c) kinderoutdoor.de

Grund Nummer vier zum Schlittenfahren mit der Familie: Der Preis ist klein!

Wer sich eine Skiausrüstung kaufen muss und die Kleidung dazu, dessen Gedlbörse ist schnell so leer, wie die Truthahn-Ställe nach dem Tank´s Giving Tag in den USA. Schlittenfahren hingegen ist deutlich günstiger und schont das Budget der Familie. Dazu der Rodel-Experte Herbke:“Für den kurzen Rodelhang hinterm Haus reicht vielleicht ein Plastikrutscher, doch auf Naturrodelbahnen haben die nichts verloren. Hier sollte es schon ein stabiler Holzschlitten sein, wobei man hier nicht unbedingt das preiswerteste Modell wählen sollte. Mehr auszugeben ist nicht schwer und durchaus sinnvoll, immerhin handelt es sich hier um eine langlebige Investition – so mancher stabile Holzschlitten begleitet eine Familie ein Leben lang.“

Grund Nummer fünf zum Rodeln mit Teenagern: Pure Action!

Wer glaubt, dass nur kleine Kinder quengeln, der sollte sich manche Teenager anhören, wenn sie mit zum Schlittenfahren „müssen“. Ganz großes Drama, wie es sonst nur in der Mailänder Scala zu sehen ist. Doch Rodeln ist pure Aciton. Wer sich den Wallberg hinunterrodeln wagt, der erlebt das pure Tempo auf zwei Kufen. Schlittenfahren ist keinesfalls ein Spaß von dreißig Sekunden, so wie am Hügel im Park, sondern kann gut eine halbe Stunde dauern. Etliche Wintersportorte in den Alpen bieten Nachtrodeln an. Da ist Adrenalin pur und dagegen kommt keine Spielkonsole an, wenn es darum geht nachts mit dem Schlitten bergab zu brettern.

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