Wandern mit Kindern im Allgäu: Zum Falltobel bei Niedersonthofen

Wandern mit Kindern im Allgäu bietet immer etwas Überraschendes. Bei Niedersonthofen führt ein abenteuerlicher Weg über Brücken durch den Falltobel zu einem etwa 20 Meter hohen Wasserfall. Dieser stürzt sich so malerisch in die Tiefe, dass er die perfekte Kulisse für einen Werbespot bietet. Wir haben diese Tour genutzt um den LOWA Lenny GTX Mid in einem anspruchvollen Terrain zu testen.

Was bleibt Eltern anderes übrig, als manche Kröte zu schlucken. Wenn ein Kind nicht die Wanderschuhe anziehen will. Barfuß durch den Falltobel zu wandern ist keine Alternative. Da ist es vertretbar, wenn die Outdoorkids mit dem LOWA Lenny GTX Mid losziehen. Dieser coole Sneaker ist zwar ein Winterschuh für die Kinder, aber überzeugt durch seine Vielseitigkeit. An der Kirche von dem malerische gelegenen Dorf im Allgäu wandern wir los. Auf der Straße geht es zum Ort hinaus. Bereits am Waldrand, bevor es in den eigentlichen Falltobel geht, steht ein Schild und warnt diese Tour nur mit geeigneten Schuhwerk zu wagen. Die ersten Kilometer geht es gemütlich auf einem gut ausgebauten Wanderweg dahin. Mit Tobel meinen die Allgäuer eine Schlucht mit einem wilden Fluss oder Bach. Hier plätschert der Schrattenbach vor sich hin. Über Brücken und Steige geht es immer wieder von einem Ufer zum andern. Auf schmalen Pfaden die von Wurzeln durchzogen sind, geht es oberhalb von der Schlucht weiter. Für alle ist das ein Abenteuer. Holzschilder zeigen links weg zum Wasserfall. Es ist rutschig und wieder geht es hinab zum Talgrund. Die LOWA Kinderschuhe mit GORE-TEX zeigen ihre Klasse und halten die Füße der Kinder trocken. Mit Kinderwagen ist diese Tour unmöglich zu schaffen. Wer kleinere Kinder hat, der nimmt sie in der Kindertrage mit.

Wandern mit Kindern im Allgäu: Beeindruckend wie die Niagarafälle

Weite führt der schmale Pfad durch den Falltobel. Plötzlich hören wir das ersehnte Rauschen! Der Wasserfall ist direkt vor uns. Gut 20 Meter stürzt er über die Felsen in ein ausgehöhltes Becken. In zwei Stufen fallen die Wassermassen herab. Über eine kurze Kletterpassage kommen wir bis direkt vor den Wasserfall. Seine Gischt ist auch am Gegenhang zu spüren. Der Felsen ist entsprechend nass und rutschig. Wer keine Membrane in den Wanderschuhen hat, bekommt hier nasse Füße. Für den LOWA Lenny GTX ist das alles dank seines GORE-TEX Futters kein Problem. Beeindruckt sind die Wandergruppe auf dem schmalen Felsband und sieht sich den Wasserfall an.

Nur schwer lösen sich alle zum Weitergehen. Steil führt der Weg in engen Serpentinen den Hang hinauf. Das Holzgeländer ist weniger vertrauenserweckend. Immer wieder gibt es einen Blick auf den Wasserfall. Oben angekommen den Wegweisern nach Gopprechts folgen. Dieser Weiler ist eine geographische Sensation, denn egal wir wandern: Es sind immer 40 Minuten bis dorthin angeschrieben. Steil geht es weiter im Wald bergauf. Kurz den Forst verlassen und links in eine schwer erkennbare Abzweigung abbiegen. Nun geht es über ruppige Waldpfade bergab bis zu einer Wiesenebene. Diese ist 40 Minuten von Gopprechts entfernt. Hier bietet sich ein toller Blick auf den Grünten. Der markante Berg mit seinen 1.737 m hat auch den Beinamen „Wächter des Allgäus“. Rechts geht es in den Wald hinein und über eine kleine Straße hinunter nach Gopprechts. Von dort sind es noch etwa 40 Minuten bis zum Ortszentrum von Niedersonthofen. Unterwegs bieten sich Ausblicke auf den Stoffelberg (links hinter dem Dorf) und dem vorgelagerten Niedersonthofener See. Hier haben Familien im Sommer viele Möglichkeiten sich von der Wanderung zu erholen. Auch wenn der Lowa Lenny GTX eine intensive Reinigung braucht: Er hat sich bei dieser Tour gut gehalten und beim nächsten mal, haben alle wieder Wanderstiefel an.

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