Lagerfeuer machen aber richtig!

Lagerfeuer sind zu jeder Jahreszeit ein Abenteuer für die Outdoor Kinder. Damit nur das Lagerfeuer und nicht die Natur brennt, gibt es einige Dinge zu beachten. Toll ist es auch, wenn Ihr am Lagerfeuer mit den Kindern Stockbrot zubereitet.

Lagerfeuer machen, aber richtig. Erkundigt Euch zuerst ob Ihr im Garten ein offenes Feuer entfachen dürft.  foto (c) kinderoutdoor.de

Lagerfeuer machen, aber richtig. Erkundigt Euch zuerst ob Ihr im Garten ein offenes Feuer entfachen dürft.
foto (c) kinderoutdoor.de

Was wünschen sich Outdoor Kids am meisten? Ganz oben auf den Wunschlisten stehen zelten, Kanu fahren und Lagerfeuer. Letzteres ist das ganze Jahr über möglich, während zelten im Winter oder Kanufahren im Januar nur etwas für die ganz harten Outdoorer ist. Ob Ihr im eigenen Garten ein Lagerfeuer machen dürft oder nicht, das ist juristisch eine heikle Frage. Am besten ist, Ihr erkundigt Euch zuvor im Rathaus. Mit einer Feuerschale dürfte es kein Problem sein. Wenn Ihr das Lagerfeuer in der Natur machen wollt, gilt es auch erst mal rechtliches zu beachten. Zum Wald solltet Ihr einen Mindestabstand von 100 Metern einhalten und die Erlaubnis vom Grundstückseigentümer einholen, sonst kann es sein, dass Ihr am Lagerfeuer ungebetenen Besuch in Uniform bekommt. Auch solltet Ihr mindestens 100 Meter Abstand zu brennbaren Stoffen halten und in der Umgebung vom Lagerfeuer darf keine Brandgefahr bestehen. In manchen Parks gibt es sogart gemauerte Feuerstellen.

Lagerfeuer machen: Die Feuerstelle vorbereiten

Zuerst reinigt Ihr die Stelle an der Ihr das Lagerfeuer entzünden wollt, von allen brennbaren Materialien wie trockenes Holz oder Baumzapfen. Legt aus Steinen einen Kreis.

Ein Lagerfeuer machen ist für Outdoorkids ein wunderbares Abenteuer.  foto (c) kinderoutdoor.de

Ein Lagerfeuer machen ist für Outdoorkids ein wunderbares Abenteuer.
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Darin entzündet Ihr das Lagerfeuer. Verzichtet bitte wenn Ihr das Lagerfeuer anzündet auf Brandbeschleuniger wie Spiritus. Überprüft die Windrichtung und neben der Feuerstelle legt Ihr Sand oder einen Eimer Wasser zum Löschen bereit. Verwendet als Brennmaterial nur gut getrocknetes Holz. Sicher erinnert Ihr Euch noch an die eigene Kindheit, wie es qualmte wenn plötzlich Brennesseln oder andere Pflanzen im Feuer landeten. Doch Holz ist nicht Holz! Fichtenholz ist ideal zum Anbrennen von einem Lagerfeuer. Buche, Eiche und Ahorn eignen sich wunderbar um das Lagerfeuer am Brennen zu halten. Weniger optimal ist die Linde. Deren Brennwert ist weniger optimal. Dafür ist es super zum Schnitzen. Wenn Ihr gut getrocknetes Holz verwendet und das Lagerfeuer immer genug Sauerstoff bekommt, qualmt es nicht. Ist das Lagerfeuer aus, deckt die Feuerstelle wieder mit Grasnabe ab. Gras, das Ihr nicht gebraucht habt, nehmt Ihr wieder mit. Alte Waldläufer legten zwei gekreuzte Stöcke auf die verschlossenen Feuerstelle um zu zeigen, dass diese beim Verlassen nicht mehr brannte.

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