Wandern mit Kindern: Klöster in Lehnin, Lorch und dem Garfagnana Tal

Wandern mit Kindern ist immer eine Entdeckungsreise. Dieses mal erforschen wir die Welt der Klöster. Hier gibt es für die Kinder und Erwachsenen während der Wandertour viel neues zu sehen: Prächtige Gärten und historische Bauten. Wir wandern heute mit den Kindern im schwäbischen Lorch, bei Lehnin und im Garfagnana Tal.

Wandern wir mit Kindern auf der Schwäbischen Alb. Los geht es beim Kloster Lorch. Hier sind die Staufer Könige begraben. Bei diesem Kloster gibt es auch eine Falknerei. Hier folgt Ihr dem Limesweg. Unmmittelbar vor dem Kloster ist auch ein Wachturm vom Limes mit Palisaden nachgebaut. Weiter geht es auf dem Limesweg. Ihr kommt an kleinen Weihern vorbei und folgt nun den Schildern zur Schelmenklinge. Dort sind Wasserspiele am Bach aufgebaut. Über eine Steile Treppe verlasst Ihr den Wald und wandert bergab durch den Wald hinunter nach Kloster Lorch. Hier lohnt sich eine Führung. Eine bedeutende Persönlichkeit ist Irene von Byzanz gewesen. Die Kaisertochter heiratete den Stauferkönig Philip von Schwaben.

Wandern mit Kindern: Kois im Kloster Lehnin

Im brandenburgischen Lehnin, lebten einmal die Zisterzienser. Von dem ehemaligen Kloster wandert Ihr zum Klostersee. Das ist auch mit Kinderwagen zu schaffen. Besonders beeindruckend ist unterwegs der Klostersee. Auf dem Weg dorthin kommt Ihr an der Friedenseiche und einem Koigarten vorbei. Hier seht Ihr und die Kinder diese wunderschönen japanischen Zierfische zusehen, wie sie sich im Wasser tummeln. Zu einem Kloster gehörte auch ein Garten. Mit dem Obst und Gemüse versorgten sich die Zisterzienser oder verkauften die Ernte. Ebenso wichtig ist der Kräutergarten gewesen, hier wuchsen die natürlichen Medikamente für die Mönche. Diese hatten ein entsprechendes Wissen über die Heilkräuter. Wie die Zisterzienser lebten, dass könnt Ihr im Klostermuseum erfahren.

Wandern mit Kindern: Zur Einsiedelei

Das Garfagnana Tal liegt in der Toskana. Die Einheimischen nennen es auch den Amazonas Italiens, weil hier viel Regen runtergeht. In den Bergen lässt sich wunderbar wandern. Mit dem Auto kommt Ihr zum ehemaligen Hirtendorf Campocantino. Von dort führt ein Weg hinunter zur Eremitage San Viviano. Der Einsiedler lebte hier in einer kargen Klause, die in den Felsen hinein ging. Unterwegs habt Ihr immer wieder Ausblicke ins Tal und könnt auch die Marmorberge sehen. Für diese Wanderung sind eine Kindertrage, Wanderstiefel und Trekkingstöcke nötig.

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