Pilze sammeln, aber richtig!

Pilze sammeln gehört zum Herbst wie Stan zu Olli oder Batman zu Robin. Doch Pilze sammeln  ist manchen Outdoorer zu gefährlich. Sie haben Angst vor giftigen Pilzen. Wir erklären Euch worauf Ihr beim Pilze sammeln achten sollt.

Pilze sammeln ist für Outdoor Kinder eine abenteuerliche Sache. Gemeinsam mit den Eltern verlassen sie die breiten Waldwege und stromern durch das Unterholz. Wenn Ihr Pilze sammeln geht, gibt es einige Dinge zu beachten, damit der Ausflug in den Wald für alle ein tolles Erlebnis ist. Nehmt auf jeden Fall ein Pilzbestimmungsbuch mit. Entweder Ihr leiht es aus der Bücherei aus oder kauft euch eines. Im Kosmos Verlag oder bei BLV gibt es Bestimmungsbücher, die Euch beim Pilze sammeln hilfreich sind. Nehmt Euch Zeit und schaut auch bei den Pilzen nach, bei denen selbst für Laien auf den ersten Blick klar ist dass sie ungenießbar sind. Die Pilze bieten eine unglaubliche Vielfalt. Für alle die im Wald auch gerne auf ihr Mobiltelefon schauen gibt es verschiedene Apps zum Pilze sammeln.

Pilze sammeln: Nur was man kennt kommt mit!

Das ideale Wetter um Pilze zu sammeln ist, wenn der Himmel bedeckt ist. Dann sind die Schwammerl am Walsboden leichter zu erkennen. Ein Pilzmesser ist auch ganz hilfreich. Im Gegensatz zu einem üblichen Taschenmesser hat das Pilzmesser einen Pinsel am anderen Ende. Damit könnt Ihr im Wald die gefundenen Schwammerl grob reinigen. Pilzmesser gibt es von Opinel, Herbertz oder von Morakniv aus Schweden. Beim Pilze sammeln ist es wichtig, den Pilz einhundert Prozentig zu kennen und keinesfalls auf Verdacht ihn mitznehmen. Leider sammeln viele Leute alles ein was am Waldboden wächst und einen Stiel mit Schirm hat. Zuhause bestimmen sie dann die Pilze. Die meisten landen in der Biotonne oder auf dem Kompost. Wo sie aber nicht hingehören. Deshalb ist es besser Pilze die man nicht kennt im Wald zu lassen und nicht mitzunehmen. Hier sind wir bei einer Glaubensfrage aller die Pilze sammeln angelangt? Die Pilz abschneiden oder heraus drehen? Bei Pilzen mit dicken Stielen, wie der Steinpilz, ist es besser ihn abzuschneiden. Auf jeden Fall solltet Ihr das entstandene Loch wieder mit Waldboden vorsichtig abdecken, sonst trocknet das Pilzgeflecht im Boden aus.

Pilze sammeln: Kommt nicht in die Tüte!

Plastiktüten haben im Wald nichts zu suchen. Weder am Boden noch in den Händen von Pilzsammlern. Ideal ist zum Pilze sammeln sind die klassischen Körbe. In den Plastiktüten quetscht ihr die Pilze. Außerdem staut sich dort die Wärme. Das Ergebnis könnt Ihr dann zuhause sehen: Braune, matschige Pilze die mehr an Stinkmorcheln als an leckere Schwammerl erinnern. Auf keinen Fall solltet Ihr Pilze roh essen, das gilt auch für Speisepilze. Verarbeitet die Pilze möglichst frisch, dann schmecken sie auch am besten. Viel Spaß beim Pilze sammeln!

Beim Pilze sammeln entdeckt Ihr auch ungewöhnliche Schwammerl wie hier den Ziegenbart. Foto (c) kinderoutdoor.de

Beim Pilze sammeln entdeckt Ihr auch ungewöhnliche Schwammerl wie hier den Ziegenbart.
Foto (c) kinderoutdoor.de

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