Einschlafen! Tipps damit die Kinder bei Outdoor Abenteuern gut schlafen

Einschlafen ist für die meisten Erwachsenen ganz einfach: Ins Bett legen und Augen zu! Vor allem Eltern wissen was sie an einem Tag geleistet haben und schlafen schnell ein. Einschlafen ist für Kinder in einer fremden Umgebung oft ein Problem: Beim Zelten oder auf einer Berghütte wollen die Knilche auf keinen Fall einschlafen. Was ist zu tun?

„Einschlafen auf der Hütte?“ sagte ein Vater zu mir und erklärte „Das ist überhaupt kein Problem. Ich schalte einen Film auf dem Handy ein und dann schlafen die Kinder!“ Da fragte ich nach. “ Und wenn sie nach dem Film trotzdem nicht einschlafen wollen?“ Verständnislos sah mich mein Gesprächspartner an: „Dann schalte ich einen zweiten Film ein!“

Einschlafen bei Outdoor Aktivitäten: Achtet auf die täglichen Rituale.  Foto (c)Baufispezi  / pixelio.de

Einschlafen bei Outdoor Aktivitäten: Achtet auf die täglichen Rituale.
Foto (c)Baufispezi / pixelio.de

In allen Federn Ruh! Einschlafen beim Zelten

Warum tun sich Kinder, wir reden heute von der Altersgruppe Kindergarten und Grundschule, so schwer wenn sie beim Zelten oder auf der Berghütte sind? Kinder lieben Routine.  Alles muss so sein, wie es immer ist. Rituale, wie das Pixibuch vor dem Einschlafen, gehören dazu. Fehlt so ein wichtiges Ritual fühlen sich die Kinder unwohl. Deshalb versucht das Einschlafen im Zelt oder auf der Hütte so zu gestalten, wie zuhause. Bekommt das Kind eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen, nehmt bitte ein Buch mit. Extrem wichtig ist für viele Kinder das Kuscheltier. Setzt es bitte ganz oben auf die Packliste. Es gab Kinder, die mischten ein ganzes Hüttenwochenende lang jede Nacht auf, weil der Stoffbär oder der Kuschelhase fehlten. Denkt bitte daran: Feste Rituale geben den Kindern Sicherheit und die ist in einer fremden Umgebung wichtiger denn je.

  • Einschlafrituale von zuhause auch im Urlaub praktizieren
  • Kuscheltier mitnehmen
  • Gute Nacht Geschichte

Einschlafen für Anfänger: Bevor es in den Schlafsack geht

Wichtig ist auch die Zeit vor dem zu Bett gehen. Manche Eltern wundern sich, dass die Nachtwanderung die Kinder eher aufwühlt als beruhigt. Eigentlich kein Wunder, denn wann wandert im Alltag ein Kind nachts herum? Außer in der Wohnung. So eine Nachtwanderung sind wieder viele zusätzliche neue Eindrücke und die muss so ein kleiner Mensch erst einmal verarbeiten. Wenn das Kind im Schlafsack oder im Bett ist, dann lasst es dort auch. Spontan zu sagen: „Komm wir ziehen uns an und sehen uns die Sterne an!“ beruhigt in den wenigsten Fällen. Auch hier sammelt das Kind wieder Eindrücke und tourt innerlich hoch. Setzt Euch zum Kind und nehmt es ernst, wenn es erzählt, dass es Angst hat. Geht auf die Anliegen ein und habt Geduld. Auch wenn es Euch vielleicht schwer fällt. Ansonsten sind ein paar Regierungserklärungen zu empfehlen, da schlafen Eltern und Kinder garantiert ein.

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