Dampfer basteln mit Kindern: Schrott ist flott!

Ein Dampfer fährt, weil man viel Wasser in einem Kessel erhitzt. Nach demselben Prinzip funktioniert unser Dampfer den wir mit den Kindern basteln. Doch unser Dampfer hat keine Schiffsschraube oder ein Schaufelrad, sondern fährt dank dem Rückstoß. Um diesen Dampfer zu basteln reicht ein Griff in die Recyclingtonne……

Da! Der Dampfer fährt langsam los. Die Kinder sind begeistert. „Ich habe nicht geglaubt, dass der jemals lostuckert!“ meint eines. Doch der Dampfer nimmt immer mehr Fahrt auf und bleibt dann an einem Stück Eis das im Teich bleibt hängen. Die Kinder befreien unsere Bastelarbeit mit einem langen Ast und schon schippert der Dampfer durch das Wasser weiter.

Dampfer basteln aus Recyclingmaterial

Was Ihr braucht um mit den Kindern diesen Dampfer nachzubauen findet Ihr garantiert zuhause. Manches davon sogar im Wertstoffsack. Wir brauchen ein Taschenmesser mit Ahle (Stechdorn), eine kleine Metalldose mit Deckel, ein Teelicht, ein Stück Holz oder Styropor, drei oder vier Nägel, Isolierband und ein wenig Wasser.

Um den Dampfer mit den Kindern zu basteln braucht Ihr nicht ins nächste Bastelgeschäft laufen. Ihr habt sicher alles zuhause. foto (c) kinderoutdoor.de

Um den Dampfer mit den Kindern zu basteln braucht Ihr nicht ins nächste Bastelgeschäft laufen. Ihr habt sicher alles zuhause.
foto (c) kinderoutdoor.de

Zuerst schneidet Ihr aus dem Styropor (das habe ich aus dem Recyclingsack gefischt) oder aus dem Holz die Form vom Dampfer heraus.

Den Rumpf vom Dampfer mit dem Taschenmesser ausschneiden.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Den Rumpf vom Dampfer mit dem Taschenmesser ausschneiden.
Foto (c) kinderoutdoor.de

In der Mitte vom Dampfer platziert Ihr das Teelicht. Für die Stabilität ist vom Dampfer ist es gut, wenn das Teelicht sich im Bootskörper befindet. Deshalb schnitzen wir eine entsprechende Vertiefung hinein.

Hier entsteht die Vertiefung für das Teelicht vom Dampfer.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Hier entsteht die Vertiefung für das Teelicht vom Dampfer.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Nun befestigen vier oder drei Nägel / Schrauben um das Teelicht. Darauf stellen wir unseren „Kessel“, dem Herzstück vom Dampfer.

Also doch ein "Schraubendampfer"! Foto (c) kinderoutdoor.de

Also doch ein „Schraubendampfer“!
Foto (c) kinderoutdoor.de

Nun stechen wir ein Loch in die Dose aus Metall.

Das ist der Kessel für unsere Dampfer.  Foto (c) kinderoutdoor.de

Das ist der Kessel für unsere Dampfer.
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Im nächsten Schritt dichten wir die Ränder von der Dose mit dem Isolierband ab. Schließlich soll kein Dampf entweichen.Zum Test stellen wir das Teelicht an seinen Platz im Bootskörper und darüber die Dose mit Wasser. Noch zünden wir nicht das Teelicht an und lassen den Dampfer zu Wasser. Schwimmt er stabil? Wunderbar, dann lassen wir ihn in See stechen.

Testfahrt für unseren Dampfer. Foto (c) kinderoutdoor.de

Testfahrt für unseren Dampfer.
Foto (c) kinderoutdoor.de

Das Teelicht angezündet, rauf mit der Dose voller Wasser und nun heißt es warten. Je kleiner die Dose ist, um so schnell entweicht Dampf. Dafür ist die Fahrt vom Dampfer ein wenig kürzer. In der Dose bildet sich Dampf und der will raus. Durch das Loch in der Blechdose entweicht er und es gibt einen „Rückstoß“, dadurch bewegt sich der Dampfer vorwärts. Wichtig ist das Modell möglichst leicht zu bauen, damit es vorwärts läuft. Die Kinder sind fasziniert von dem Dampfer und Ihr habt einen guten Grund, den Kleinen zu erklären was der Dampf so alles kann. Leinen los!

Weitere Basteleien findet Ihr hier!

D schippert unser Dampfer dahin! Foto (c) kinderoutdoor.de

D schippert unser Dampfer dahin!
Foto (c) kinderoutdoor.de

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