Berghaus Freeride Kombination: Lichtblick bei der totalen Blamage

Die Berghaus Freeride Kombination Frendo, ist genauso wie ich es farblich haben will: Knallig. Trotz der Berghaus Freeride Kombi sah es nach einem rabenschwarzen Tag aus. Zum Glück drehte sich dann alles zum Besseren und die Berghaus Frendo zeigte ihre Klasse.

Mit der Berghaus Freeride Kombi Frendo stand ich am Parkplatz und suchte meine beiden Ex-Studienkollegen. Mit ihnen wollte ich eine gemütliche Skitour im Allgäul unternehmen. Deshalb hatte ich auch die knallbunte Kombi von Berghaus an. Dann sah ich meine Begleiter: Dünn wie die ultraleichten Carbonstöcke die sie in den Händen hielten. In enganliegende Rennanzügen standen sie da. Die Rucksäcke alle unter 500 Gramm leicht. An den Handgelenken glitzerten die Uhren, welche neben gefühlten tausend Funktionen auch noch die Zeit anzeigen. „Wo willst Du denn hin?“ fragte mich mein ehemaliger Studienkollege und zeigte auf meine Berghaus Freeride Kombination Frendo. „Da rauf“ und zeigte zum Gipfel. „Habt Ihr zwei keine Zeit heute Morgen gehabt, weil ihr noch in der langen Unterwäsche dasteht?“ lästerte ich los. Ein grundlegender Fehler. Beide justierten ihre Uhren. Hier kam es zum ersten Bergdrama: Es gab doch bei der Höhenmessung eine Differenz von zwei Meter zwischen diesen Hightech-Zeitmessern. Katastrophe! 200 Zentimeter zuviel oder zu wenig und das bei einer gemütlichen Skitour. „Also dann wollen wir mal ganz gemütlich los!“ sagte einer und schon liefen diese Spargeltarzane los. Mir war klar: Da kommst Du nicht nach.

Berghaus Freeride Kombi Frendo: Lässig und luftig

Nach den ersten Metern kam ich ins Schwitzen und fühlte mich plötzlich alt, fett und langsam. Mit der Unterarmbelüftung stellte ich wieder ein besseres Klima in der Jacke her. So stieg ich flott in der Spur meiner beiden ehemaligen Studienkollegen auf. 20 Minuten später warteten sie auf einem Sattel. Schon von weitem hörte ich sie diskutieren. Diese verdammten zwei Meter Höhenunterschied. „Was ist denn los? Hast Du einen schlechten Tag?“ fragten sie. Langsam ärgerte ich mich. „Lauft noch zu, wir sehen uns ja am Gipfel!“ und einer schob noch hinterher „Wir haben doch gesagt gemütliche Tour!“ Tja darunter versteht jeder etwas anderes offensichtlich. Für mich gehört zum Skibergsteigen auch dazu mal stehen zu bleiben oder auf der Berghütte einzukehren um sich dort die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Flott stieg ich weiter auf. Die beiden konnte ich nicht mehr sehen. Dann traf ich einen anderen Skibergsteiger.

Mit der Berghaus Kombi Frendo hoch hinaus.  foto (c) kinderoutdoor.de

Mit der Berghaus Kombi Frendo hoch hinaus.
foto (c) kinderoutdoor.de

Seine Laune glich der meinen „Arbeitskollegen“ brummelte er und ich “ Ehemaliger Studienkollegen!“ Die Zeit bis wir den Gipfel erreichten lästerten wir gepflegt über solche Hungerhaken mit einem zu großen Ehrgeiz ab. Am Gipfel angekommen zogen sich die Wolken zusammen. Nix wie runter! Hier zeigte sich bei der Abfahrt im Tiefschnee die ganze Klasse der Berghaus Freeride Kombination Frendo. Sie engte mich nie ein und machte einen richtig wilden Ritt mit. Bald begann es zu schneien und ein starker Wind kam auf. Auch jetzt konnten die scharfen Berghausteile mit ihrem 3L Gore Tex shell punkten. Im Tal angekommen, ging ich mit meinem neuen Bergkameraden erst einmal in die nächste Wirtschaft. Schrieb den beiden am Berg eine SMS. Bald kam die Antwort, dass sie mittlerweile drei Gipfel gepackt hatten. Jeder wie er will. Später hörte ich noch, dass die zwei Speedbergsteiger einen vierten Gipfel an diesem Tag einheimsen wollten. Das Wetter machte nicht mit und beide verliefen sich in der Dunkelheit und im Schneetreiben. Durchgefroren und völlig fertig kamen sie an den Autos an. Eine gemütliche Skitour eben.

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