Versunkene Orte: Drei ungewöhnliche Wanderungen

Versunkene Orte gibt es einige in Deutschland: Wegen eines Stausees oder einer Sturmflut verschwanden diese Siedlungen für immer. Wir stellen Euch drei versunkene Orte vor, zu denen sich eine Wanderung lohnt.

Versunkene Orte ziehen die Outdoorer an. Ganz oben auf der Liste steht Rungholt. Diese Stadt ging am 16. Januar 1362 bei einer Sturmflut unter. Zwischen Pellworm und der Insel Nordstrand lag die Stadt, welche in ihrer Blütezeit zwischen 1.500 und 2.000 Einwohner hatte. Zum Vergleich, Hamburg zählt zur damaligen Zeit über 5.000 Bürger. Immer wieder fanden in der Vergangenheit Archäologen Spuren von Rungholt. Weil die Bürger es verstanden Salz zu gewinnen, brachte es die Stadt schnell zu einem Reichtum. Von Nordstrand aus gibt es, auch im Winter, eine Wattwanderung nach Rungholt. Diese ist 14 Kilometer lang und dauert fünf Stunden.

Zwischen den Nordseeinseln Pellworm und Nordstrand liegen die Reste von Rungholt. Eine Wattwanderung führt dorthin.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Zwischen den Nordseeinseln Pellworm und Nordstrand liegen die Reste von Rungholt. Eine Wattwanderung führt dorthin.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Versunkene Orte: Das Atlantis von Hessen

Im Edersee gibt es gleich drei versunkene Orte: Einer davon ist Berich. Vom 15. Jahrhundert an lebten dort Menschen und bewirtschafteten ihre Äcker. 1905 mussten alle 105 Bewohner das Dorf räumen, denn dann kam der Edersee. In den zwei Jahren als man den Stausee einflutete ging das alte Dorf mit unter. Heute gibt es Neu-Berich und die Dorfbewohner trugen damals ihre alte Pfarrkirche ab und bauten sie wieder an neuer Stelle auf. Bei Niedrigwasser ist der alte Friedhof und Reste der ehemaligen Brücke zu sehen. Eine Wanderung am Edersee lohnt sich immer. Dort gibt es auch den Tree Top Walk, ein 2010 eröffneter Baumkronenweg im Naturpark Kellerwald. Ein Besuch lohnt sich auch zum  Wildtierpark Edersee. Dort leben Wölfe, Luchse, Dam- und Rotwild.

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Versunkene Orte im Schluchsee

Schluchsee als Dorf und Aha gingen in den Fluten des Stausees unter. Herrscht am Schluchsee Niedrigwasser taucht das Fundament der alten Schule von Aha wieder auf. Zu jeder Jahreszeit ist der Schluchsee eine Wanderung wert. Ein gut ausgeschilderter See führt herum und ist auch für Kinderwagen geeignet. Wem die 18 Kilometer zu viel sind, der geht nur eine Etappe davon. Im Sommer bietet sich der Schluchsee zum Baden an. Hier gibt es ein wunderbares Seebad, das Aqua Fun und die Kinder haben dort garantiert ihren Spaß. 105 Meter ist dort die Rutsche lang und das Außenbecken ist beheizt. Wer hoch hinaus will steigt auf den Riesenbühlturm. Der Turm ist immer geöffnet und bietet eine Aussicht auf den Schluchsee und an klaren Tagen sind die Alpen zu sehen.

Versunkene Orte gibt es im Schluchsee und tolle Outdoor Angebote um den See im Hochschwarzwald. Foto (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Versunkene Orte gibt es im Schluchsee und tolle Outdoor Angebote um den See im Hochschwarzwald.
Foto (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH

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