Powertrekk Ladegerät für Outdoorer im Test

Powertrekk stellte myFC auf der ISPO als ein neuartiges Ladegerät vor. Es wiegt nur 240 Gramm und ist klein. Doch wie gut ist das Powertrekk Ladegerät im Test und wie funktionert es? Wir haben es für Euch das Powertrekk von myFC ausprobiert.

Das Ufo ist gelandet. In Wirklichkeit ist das Powertrekk ein mobiles Ladegerät mit Brennstoffzelle.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Das Ufo ist gelandet. In Wirklichkeit ist das Powertrekk ein mobiles Ladegerät mit Brennstoffzelle.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Powertrekk kommt von myFC, einer Firma aus Schweden. So einfach wie sich ein IKEA Regal zusammensetzen lässt, soll das Powertrekk zu bedienen sein. Das grün schwarze Gehäuse sieht futuristisch aus und ist mit 240 Gramm richtig leicht. Die Abmessungen von 66 x 128 x 42 mm sind erträglich und das Powertrekk passt in jeden Rucksack. Ebenfalls punkten konnte das Powertrekk Ladegerät mit seiner Robustheit. Wenn es runterfällt bleibt es ganz und produziert weiterhin Strom.

So sieht das tragbare Kraftwerk Powertrekk mit Puck aus. Foto (c) Kinderoutdoor.de

So sieht das tragbare Kraftwerk Powertrekk mit Puck aus.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Mit dem Powertrekk lassen sich folgende Geräte laden:

  • Smartphones
  • Action Kameras
  • GPS Geräte
  • MP 3 Player

Warum keine Tablet Computer? Weil diese bei Outdoor Abenteuern eher seltener dabei sind. Einfach lässt sich das Powertrekk bedienen: Die grüne Abdeckung abnehmen. Den Wassertank öffnen. Wasser einfüllen. Verschließen. Einen Puck einlegen (in ihm sin die chemischen Substanzen enthalten um Strom zu erzeugen) und den Gehäusedeckel drauf. Den Powertrekk mit dem Gerät verbinden und schon fließt der Strom. So die Theorie. Besser könnte der Wassertank beschaffen sein. Er ist aus Gummi gefertigt und klappt immer wieder in sich zusammen. Nach ein paar Versuchen hatten auch wir kapiert, wie sich das Teil befüllen lässt.

Wasser marsch! Zuerst das Powertrekk befüllen, wenn das auch mit Schwierigkeiten verbunden ist.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Wasser marsch! Zuerst das Powertrekk befüllen, wenn das auch mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Was passiert im Inneren vom Powertrekk?

Leider hält sich my FC bedeckt, wie genau der Puck im Powertrekk Strom erzeugt. Offensichtlich befindet sich darin Sodium-Silicid  kurz NaSi genannt.  Verbindet es sich mit dem Wasser aus dem Tanke, reagiert es zu Na2Si2O5 (Natriumsilikat). Dabei setzt es den Wasserstoff frei. Ein Brennstoffzelle also. Mit einem Puck lassen sich 1.500 mA/h (Ausgangsspannung 5 Volt) erzeugen, genug um einmal das Smartphone zu laden. Allerdings hat das seinen Preis. 6 Euro kostet ein Puck für das Powertrekk und es dauert, bis das leere Gerät wieder geladen ist. In unseren Breiten macht so ein Ladegerät wie das myFC Powertrekk bedingt Sinn. Auf den meisten Berghütten gibt es Strom um den elektrischen Klimbim aufzuladen. Mit Solarzellen lässt sich preiswerter und wahrscheinlich umweltschonender Energie unterwegs erzeugen als mit der Powertrekk. Dieses Ladegerät ist perfekt, wenn nichts mehr geht. Punkten kann das Powertrekk mit der Funktion, dass es sich am heimischen Computer mit Strom aufläden lässt und somit ein Zusatzakku ist. Alles so einfach wie ein IKEA Regal zusammenbauen, obwohl…….

Puck einlegen und schon geht´s los im Inneren vom Powertrekk. foto (c) Kinderoutdoor.de

Puck einlegen und schon geht´s los im Inneren vom Powertrekk.
foto (c) Kinderoutdoor.de

 

 

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