Bayerische Alpen: Drei geniale Berghütten

Bayerische Alpen warten auf Euch! Jetzt im April und Mai öffnen die ersten Berghütten und Ihr könnt dort mit den Kindern übernachten. Bayerische Alpen haben noch einen großen Vorteil für Euch: Der Zustieg zu den Hütten ist auch für Kinder zu schaffen. Wir stellen Euch drei besondere Berghütten vor!

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Bayerische Alpen: Von Berchtesgaden bis ins Allgäu erstreckt sich dieser Teil der Alpen. Hier liegt auch zwischen Schlier- und Tegernsee die Gindelalm. „I wünsch mir an Biersee, so groß wie den Schliersee. So tief und so frisch und I wär a Fisch!“ lautet ein alter Schlager. Fahrt durch das Dorf Schliersee über Breitenbach bis zum Gasthof Hennerer Au. Dort befindet sich ein Wanderparkplatz. Paralell zum Breitenbach verläuft der teilweise grobe Wanderweg. Selbst mit einem Hightech Kinderwagen ist dort kein Durchkommen. Nur in der Kraxe kriegt Ihr kleine Kinder zur Gindelalm hinauf. Durch den Wald geht es stetig bergauf und nach gut einer Stunde ist die Gindelalm erreicht. Es sind mehrere Gebäude. Ab dem 1. Mai könnt Ihr in der Gindelalm 2 (Tel. 0173/9439384) bis zum 31.10 übernachten. Sie liegt auf 1.242 m und sieht so aus, wie Ihr Euch eine Alm vorstellt.Von hier aus sind es nur 15 Minuten bis Ihr auf den Grindelalmschneid (1.335 m). Wer möchte kann hinüber zur Kreuzbergalm und dem Kreuzbergköpfl (1.273 m) wandern. Erst zur Gindelalmschneid aufsteigen, abstieg in eine Senke und hinauf zum Kreuzbergköpfl mit einem wunderbaren Panoramablick. Das sind bayerische Alpen pur.

Bayerische Alpen: Die Gindelalm am Schliersee ist ein lohnendes Ziel! Foto (c) Kinderoutdoor.de

Bayerische Alpen: Die Gindelalm am Schliersee ist ein lohnendes Ziel!
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Bayerische Alpen: Schönfeldhütte

Bayerische Alpen in Reinkultur ist die Schönfeldhütte. Für alle die weniger gerne wandern sind bayerische Alpen trotzdem zu meistern. Fahrt vom Spitzingsee mit der Taubensteinbahn hinauf und wandert in nur einer halben Stunde hinab zur DAV Schönfeldhütte. Hier erlebt Ihr was bayerische Alpen so Besonders macht: Kinder können gefahrlos die Berge erleben. Da ein leerer Bauch nur schlecht wandert, gehört die Schönfeldhütte zum Programm: So schmecken die Berge. Anstatt totfrittierter Fertigprodukte gibt es hier leckere regionale Gerichte zu essen. Alle die keine Gondoliere sind und auf die Seilbahngondel verzichten, steigen vom Südufer des Spitzingsees auf. Auf einem breiten Waldweg geht es hinauf. Unterwegs könnt Ihr Euch beim Gasthaus Igler stärken. Für diese Variante braucht Ihr zwischen 1 1/2 und zwei Stunden.

Der Spitzingsee ist der Ausgangspunkt zur Schönfeldhütte. Alle Gondoliere nehmen die Taubensteinbahn.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Der Spitzingsee ist der Ausgangspunkt zur Schönfeldhütte. Alle Gondoliere nehmen die Taubensteinbahn.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

Bayerische Alpen: Schwarzwasser Hütte

Vom 29. Mai bis voraussichtlich 11. Oktober hat die Schwarzwasserhütte (1.620m) geöffnet. Sie liegt im Kleinwalsertal und der Weg dorthin ist ein Traum! Ihr startet beim Parkplatz der Ifenbahn und wandert auf einem gut ausgebauten Weg zur Melköde. Bayerische Alpen in Postenkartenidyll! Hinter dem alten Anwesen rauscht ein Wasserfall hinab. Hier lohnt es sich einzukehren und Ihr habt einen wunderbaren Blick auf die Ebene vom Schwarzwassertal. Nun geht es hinauf zur Schwarzwasserhütte. Unterwegs durchquert Ihr ein Moorgebiet und im Frühling sowie Sommer blüht es dort in saftigen Farben. Bleibt bitte auf dem Weg, denn so schützt Ihr die Natur und den Kindern läuft kein Matsch in die Wanderschuhe. Bald ist die Schwarzwasserhütte erreicht und hier habt Ihr eine Menge Möglichkeiten für weitere Touren, wie beispielsweise auf den Hoch Ifen (2.229 m).

Die Alpen Melköde liegt auf dem Weg zur Schwarzwasserhütte.  Foto (c) Kinderoutdoor.de

Die Alpen Melköde liegt auf dem Weg zur Schwarzwasserhütte.
Foto (c) Kinderoutdoor.de

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