Fahrradfahren auf drei genialen Flusswegen

Fahrradfahren ist für Familien ideal um das Land kennen zu lernen. Doch für die Kinder gibt es beim Fahrradfahren zwei große Probleme: Gegenwind und Anstiege. Gegen letzteres haben wir ein gutes Mittel gefunden. Geht doch Fahrradfahren an einem Flussweg. Wir stellen Euch drei geniale Radwege mit wenig Bergen vor.

[table id=57 /]

Fahrradfahren boomt dank den E-Bikes. Für Euch als Familie ist ein motorisiertes Velo weniger interessant, dafür aber eine Radtour an einem Fluss, denn dort ist es weniger oder gar nicht bergig.

Kennt Ihr die Diemel? Dieser Fluss ist ein guter Tipp, wenn Ihr mal wieder Stadt-Land-Fluss spielt und eine gute Idee zum Fahrradfahren. Die Diemel ist ein Nebenfluss der Weser und fließt durch Nordrhein-Westfalen sowie Hessen. Der Diemelradweg beginnt an der Quelle bei Willingen-Usseln und endet nach 110 Kilometern in Bad Karlshafen. Hier mündet die Diemel in die Weser. Unterwegs seht Ihr eine Menge, denn der Start befindet sich im Rothaargebirge. Ein weiterer Pluspunkt: Es gibt keine schweren Anstiege und der Diemelradwege verläuft abseits belebter Straßen.

Mehr Infos unter:

www.diemelradweg.de

MIt wenig Steigungen radeln Familien am Möhnsee entlang. Foto: Fotolia  c. Kznon

Fahrradfahren macht den Kindern Spaß, wenn sich die Steigungen in Grenzen halten.
Foto: Fotolia c. Kznon

Fahrradfahren über Grenzen hinweg: Der Saar Radweg

Von seiner Gesamtlänge ist der Saar Radweg mit seinen 110 Kilometern für Familien leicht zu packen. Im lothringischen Sarreguemines geht es los. Unterwegs kommt Ihr in der Landeshauptstadt Saarbrücken vorbei, die mit ihren Barockbauten sehenswert ist. In der ehemaligen Völklinger Hütte könnt Ihr sehen, wie wichtig die Montanindustrie für das Saarland einmal gewesen ist. Für die Kinder ist der Wolfspark bei Merzig ein Höhepunkt der Fahrrad – Tour. Unvergesslich ist es sicher auch, die Saarschleifen zu sehen. Bis Konz, nahe der Grenze zu Luxemburg, führt Euch die tour des Saar. Der ADFC prämierte den Saar Radweg mit vier Sternen. Digitale Karten sind kostenlos über die Saarland Touren App erhältlich. Große Steigungen gibt es hier nicht und die Streckenführung ist weit entfernt von den Hauptstraßen.

Mehr Infos unter:

www.tourismus.saarland.de/de/saar-radweg-saarradland

Wanderbar für Familien ist das Saarland. Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Hausboot. Damit sich niemand verläuft und plötzlich in Frankreich ist, gibt es die kostenlose App fürs Saarland. © thomasw20 - Fotolia.com

Wanderbar für Familien ist das Saarland. Egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Hausboot. Damit sich niemand verläuft und plötzlich in Frankreich ist, gibt es die kostenlose App fürs Saarland.
© thomasw20 – Fotolia.com

Denn das Fahrradfahren liegt so Nahe

Im saarländischen Selbach startet der Nahe-Radweg. Hier entspringt der Nebenfluss vom Rhein. Einen der wenigen knackingen Anstiege gibt es auf der ersten Etappe, kurz bevor Rheinland-Pfalz erreicht ist. Bis Bingen am Rhein führt der 128 Kilometer lange Radweg. Unterwegs gibt es beim Radfahren für die Kinder viel zu sehen: Trutzige Burgen oder die Edelsteinstadt Idar-Oberstein sind gute Gründe das Velo stehen zu lassen und sich die Sehenswürdigkeiten am Weg genauer anszuschauen. Die Eltern freuen sich an den Weinanbaugebieten, hier lässt sich am Abend der eine oder andere gute Tropfen probieren, während die kleinen selig schlafen. Bis auf die erste Etappe von Selbach nach Idar-Oberstein, gibt es nur noch am letzten Tag bei Schloßböckelheim eine anstrengende Steigung.

Mehr Infos unter:

www.naheland-radtouren.de

Twitter Digg Delicious Stumbleupon Technorati Facebook Email