Serie Teil 2 rodeln in Deutschland: Thüringen, Brandenburg und Bremen

Rodeln wir weiter in unserer Serie durch´s Land. Dieses mal testen wir in Thüringen, Brandenburg und Bremen  wie es sich dort rodeln lässt. Fündig geworden sind wir in Oberhof,  am Rande vom Spreewald und in Parks.  Dort könnt Ihr mit den Kindern richtig flott durch die Winterlandschaft rodeln.

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Rodeln in Thüringen! Zwei Kilometer lang ist die Naturrodelbahn in  Oberhof. Sie ist damit die längste in Thüringen. Das Gefälle beträgt durchschnittlich 12%. Was lernen wir daraus? Niemand muss beim rodeln dort anschieben und es sind gute Stiefel wichtig, denn die beiden Spitzkurven verlangen ganzen Einsatz auch beim Bremsen! Die Naturrodelbahn Rondell ist für Schlittenfahrer geeignet, die ihr Gefährt immer unter Kontrolle haben. Bei kleineren Kindern rodeln am besten die Eltern oder große Geschwister mit. Die Schlitten lassen sich an der Bergstation ausleihen. Geöffnet ist die Rodelbahn ab Dezember (wenn genug Schnee liegt) jeden Tag von 10 bis 16 Uhr. Von der Bergstation aus könnt Ihr auch interessante Touren mit den Schneeschuhe unternehmen.

Rodeln im Thüringer Wald. Aus Oberhof kommen etliche Weltklasse Athleten, auch im Rodeln. Kein Wunder, denn hier ist die längste Nauturrodelbahn des Landes.
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Rodeln im Spreewald

Brandenburg dürfte den wenigsten als Rodelparadies bekannt sein. Doch am Rande vom Spreewald könnt Ihr mit den Kindern am Schwarzen Berg in Raddusch rodeln. Dabei ist dieser Hügel alles andere als schwarz: Aus feinem weißen Sand besteht die Erhebung. Mitten in der flachen Landschaft vom Spreewald ist der Schwarze Berg weit und breit der einzige nennenswerte Hügel. Entsprechend freuen sich die Kinder im Winter über diese Möglichkeit zum Rodeln. Immerhin knapp 700 Meter lang ist die Schlittenbahn. Das Gefälle ist mit 65 Höhenmetern eher moderat. Für Kinder die zum ersten Mal alleine auf einer Naturrodelbahn hinunter sausen ist der Schwarze Berg das perfekte Gelände.

Seit über 5.000 Jahren nutzen die Menschen Schlitten. Früher um damit zu arbeiten und heute für den Spaß. © jörn buchheim - Fotolia.com

Von wegen im Spreewald ist alles platt! Am schwarzen Berg lässt sich toll rodeln!
© jörn buchheim – Fotolia.com

Bremen ist beim Rodeln

Hinter der Kunsthalle in Bremen treffen sich die Familien zum Rodeln. Dort auf der Altmannshöhe sausen sie den Hang hinunter. Die Rodelbahnen sind kurz, aber richtig steil. Die Rodelbahnen befindet sich in einem Park zwischen Altenwall und Osterdeich. Ein großes Plus ist, dass die Kinder ihre Schlitten auslaufen lassen können und keine Gefahr besteht, dass sie auf die Straße geraten. So wie es in manchen Orten leider der Fall ist. Am populärsten ist in Bremen der Knoops Park. Hier befindet sich auch die längste Schlittenbahn des Stadtstaates. Anfänger können auf einem entsprechend flachen Hügel rodeln und auch für Kleinkinder gibt es im Knoops Park eine passende Abfahrt. Leider hat dieses Rodelparadies in Bremen einen kleinen Nachteil: Wenn es geschneit hat, trifft sich dort die halbe Stadt zum Rodeln. Doch das kann auch seine Vorteile haben, denn so lernen die Kinder neue Spielkameraden kennen.

Zwei Kufen im Schnee führen hinab von steiler Höh! Am Grubigstein macht das Rodeln richtig Spaß! Foto: (c) © Volker Skibbe - Fotolia.com

Rodeln ist in Bremen bei den Kindern beliebt: Ganz oben steht der Knoops Park und die Altmannshöhe.
Foto: (c) © Volker Skibbe – Fotolia.com

 

 

 

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