Die perfekte Regenhose fürs Kind finden: Kinderoutdoor Einkaufsberatung

Eine Regenhose ist für Kinder oft wichtiger als für manchen Erwachsenen. Im Kindergarten sind die Kleinen oft im Freien unterwegs, auch bei schlechtem Wetter radeln sie auf dem Fahrrad und spielen im Garten. Hier ist eine gute Regenhose gefordert. Doch wie erkennt man eine brauchbare Regenhose fürs Kind?

„Eine billige Regenhose kann ich mir nicht leisten!“ meinte ein Fahrradkurier, als ich ihn nach seiner Ausrüstung fragte. Kein Wunder, jemand der den ganzen Tag draussen unterwegs ist, kauft seine Kleidung sicher nicht beim Discounter oder Kaffeeröster. So jemand schaut auf Qualität. Wichtig ist es für Euch zu wissen, wo die Kinder die Regenhose einsetzen. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein Kind die Regenhose für den Waldkindergarten braucht oder um hin und wieder draussen damit unterwegs zu sein. Auf dem Outdoor-Markt gibt es drei Arten von Regenhosen: Modelle die extrem leicht sind. Gefütterte Regenhosen und Allroundmodelle.

Das Fliegengewicht: Eine ultraleichte Regenhose

Vergleicht im Laden wie schwer die Regenhosen sind. In der Outdoorszene gibt es schon seit vielen Jahren die Grammjäger, die unbedingt den leichtesten Rucksack, Schlafsack usw. haben wollen. Manche Outdoorhersteller haben auch bei den Kindern angefangen besonders leichte Modelle herauszubringen. So auch bei den Regenhosen. Diese Fliegengewichte lassen sich zu einem minimalen Packmaß zusammenknüllen und passen in jeden Kinderrucksack. Allerdings ist eine solche extrem leichte Regenhose weniger widerstandsfähig. Dafür kosten sie auch weniger. Ein Beispiel für diese Kategorie ist die Regenhose Columbia Active Trail.

Eine Regenhose muss einiges mitmachen, wie hier das Modell Keksi von Finkid Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Eine Regenhose muss einiges mitmachen, wie hier das Modell Keksi von Finkid
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Die Gefütterte: Eine Regenhose für kalte Tage

Ein Problem im Herbst ist es, die Kinder „richtig“ anzuziehen. Eine einfache Regenhose ist für die Kinder zu kalt, also zieht man ihnen eine wattierte Hose darunter an. Leider leidet darunter die Atmungsaktivität und die Nässe staut sich. Dadurch frieren die Kinder. Auch sind sie weniger beweglich, wenn sie wie Michelin-Männchen angezogen sind. Für die kalten und nassen Tage gibt es spezielle Regenhosen, nämlich solche die gefüttert sind. Ein Nachteil bei diesen Modellen ist, dass sie nur für die kalte Jahreszeit geeignet sind. Auch bringen die wattierten Regenhosen mehr Gewicht auf die Waage und kosten mehr. Ein Beispiel dafür ist die wasserdichte Wintersporthose:The North Face Boy’s Skilift Insulated Pant

Der Allrounder: Eine Regenhose für alle Tage

Robust und solide verarbeitet. Das zeichnet die Vielseitigen Modelle unter den Regenhosen aus. Sie lassen sich entsprechend universell einsetzen: Zum Radfahren, spielen im Sandkasten, wandern oder im Kindergarten. Preislich liegen die Allrounder zwischen der gefütterten Regenhose und einem ultraleichten Regenschutz. Doch genau hier liegt ein Problem dieser Regenhose: Sie ist in der Dichtigkeit oder was die Abriebsfestigkeit angeht Mittelmaß. Verarbeitet ist ein solches Allrounder Modell solide. Ein Beispiel für den klassischen Allrounder ist die Finkid Keksi.

Im Detail hält die Regenhose dicht!

Um die Qualtität der Regenhose beurteilen zu können seht Euch im Fachgeschäft (hier gibt es meistens eine gute Beratung) das Modell genauer an. Achtet dabei auf folgende Details und fragt nach:

  • Ist die Regenhose mit einer Membrane (z.B.Gore Tex, Sympatex, Hivent, Texapore, usw.) ausgerüstet oder beschichtet? Eine Beschichtung ist weniger atmungsaktiv und verliert meistens schneller die Dichtigkeit.
  • Sind die Reißverschlüsse abgedeckt? Wenn dies nicht der Fall ist, dringt hier schnell der Regen ein!
  • Ist die Regenhose an Problemzonen wie Knie und Hintern verstärkt?
  • Wie robust ist das Obermaterial?
  • Ist der Hosenbund aus einem durchgehenden Gummiband oder wird er mit einem Druckknopf fixiert?
  • Lassen sich die Öffnungen Hosenbeine mit Klettverschluss oder einem Zugband zuziehen?
  • Sind die Nähte innen mit einem Tape zusätzlich abgedichtet?
  • Wie robust ist das Außenmaterial?

Bei Fragen kann Euch ein kompetenter Outdoor- oder Sporthändler sicher gerne helfen.

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