Kinder in der Unterwelt: Fünf Top Bergwerke als Ziel beim Familienausflug

„Glück auf!“ begrüßt der Bergmann die Outdoor Kinder und Eltern beim Familienausflug. In einem Bergwerk gibt es für die Outdoor Kids viel zu entdecken und jede ehemalige Grube hat eine eigene Geschichte. Wir stellen Euch heute bei Kinderoutdoor.de fünf Bergwerke vor, die sich als Ziel für einen Familienausflug lohnen!

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Bei Goslar befindet sich die ehemalige Grube „Lautenthals Glück“. Hier im Harz bauten vom 13.Jahrhundert bis 1957 die Bergleute Erze ab. Im oberirdischen Grubenbahnhof beginnt die Fahrt in die Unterwelt vom Oberharz. Untertage bekommen die Besucher einen Einblick in die Silbergrube „Lautenthals Glück“. Für die Kinder ist die Fahrt mit dem Erzkahn ein besonderes Erlebnis. Auf einer Strecke von 110 m schippern sie dahin. Faszinierend finden die Kleinen Outdoorer  auch die teilweise gewaltigen Maschinen, welche untertage zum Einsatz kamen.

Mehr Infos unter:

http://www.lautenthals-glueck.de

Mit den Kindern in die Unterwelt der Bergwerke bei einem Familieneintauchen, ist Abenteuer pur! Foto: Sina  / pixelio.de

Mit den Kindern in die Unterwelt der Bergwerke bei einem Familieneintauchen, ist Abenteuer pur!
Foto: Sina / pixelio.de

Im hessischen Naturpark Meißner-Kaufunger Wald solltet Ihr unbedingt die Grube Gustav ansehen. Zum ersten mal taucht das Bergwerk bereits 1499 in Urkunden auf und ist sicher schon zuvor in Betrieb gewesen. Kupferschiefer schlugen die Menschen über Jahrhunderte dort aus der Erde. Später kam Kobal hinzu und von 1928 bis 1967 gruben hier die Kumpels nach Schwerspat. Die Führung durch das Schaubergwerk dauert eine Stunde und die Kinder können auch typisch bergmännische Werkzeuge wie Schlägel und Eisen ausprobieren.

Mehr Infos unter:

http://www.naturpark-mkw.de/fuehrungen

190 m in die Tiefe, geht es bei der Grube Samson in Sankt Andreasberg. Fast 400 Jahre ist dieses Bergwerk in Betrieb. Erst 1910 legten dort die Bergleute für immer ihr Werkzeug weg. In der ehemaligen Silbererzgrube befindet sich eine weltweit einmalige technische Rarität: Die einzige erhaltene Fahrkunst, das ist eine Art Fahrstuhl mit dem die Bergleute in und aus der Grube fuhren. Außerdem erfahrt Ihr in der Grube, warum Kanarienvögel im Bergbau extrem wichtig gewesen sind. Die Vögel zeigten an, ob gefährliches Grubengas sich im Schacht befand.

Mehr Infos unter:http://www.oberharz.de/?id=259

Hart ging es unter Tage zu. Mit den Kindern könnt Ihr bei einem Familienausflug ein altes Bergwerk besuchen. Foto: La-Liana  / pixelio.de

Hart ging es unter Tage zu. Mit den Kindern könnt Ihr bei einem Familienausflug ein altes Bergwerk besuchen.
Foto: La-Liana / pixelio.de

Im Siegerland hatte der Bergbau eine extrem lange Tradition: Bereits vor 2.500 suchten die Menschen untertage nach Erzen. Über das Leben der Bergleute können sich Kinder im Bergbaumuseum des Landkreises Altenkirchen in Herdorf-Sassenroth sich ein Bild machen. In einem Schaubergwerk bekommen die Besucher einen Eindruck von der harten Arbeit unter Tage. Es lohnt sich den Museumsbesuch mit dem Besucherstollen „Hüttenwäldchen“ zu kombinieren. 30 – 45 Minuten dauert die Befahrung des Stollens.

Mehr Infos unter:

kreis-altenkirchen.de/BERGBAUMUSEUM/Führungen

Schon die Kelten schürften in Nothweiler (Wasgau) oberirdisch nach Eisenerzen. Damit begann eine lange Tradition im Bergbau. Eisenerze bauten die Knappen im Sankt Anna Stollen ab. Welche Schwerarbeit die Bergleute leisteten beweist die Stollenlänge: Insgesamt 10.000 m, alle von Hand geschlagen! Als Besucher könnt Ihr 420 m der Stollen ansehen. Bis 1883 rangen hier in Rheinlandpfalz die Knappen dem Berg Eisenerz ab. Beeindruckend sind die bunt schillernden Eisenerz-Adern im Gestein.

Mehr Infos unter:

http://www.nothweiler.de/erzgrube.html

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