Kinder entdecken heimatliche Tiere im Tierpark Olderdissen

Bielefeld bietet mit dem Tierpark Olderdissen einen ungewöhnlichen Zoo: den Heimat-Tierpark Olderdissen. Während andere zoologische Gärten exotische Tiere aus aller Welt zeigen, gibt es hier in Bielefeld Tiere aus der Heimat zu sehen. Die Anlage ist so groß wie 16 Fußballfelder und mit Bäumen sowie Teichen durchzogen. Ein idealer Ort für Outdoor-Kinder. Außerdem ist der Tierpark rund um die Uhr geöffnet und der Eintritt ist kostenlos!

Auch wenn im Heimat-Tierpark Olderdissen keine Löwen brüllen und Affen kreischen: Die Outdoor-Kinder kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Denn über 90 verschiedene heimische Tierarten gibt es hier zu sehen. Dazu gehören Braunbären, Gemsen, Fledermäuse, Fischotter, Luchse aber auch Eichhörnchen. Und mehr als 450 Tiere leben hier im Heimat-Tierpark Olderdissen. Viele Kinder sehen dort zum erstenmal in „freier Wildbahn“ ein Reh oder einen Reiher. Doch die Betreiber von diesem Tierpark wollen mehr, als nur Tiere zur Schau stellen. Sie möchten, dass Kinder und Erwachsene etwas über die heimischen Tiere lernen, diese erleben und sie respektieren.

Stellt mal die Ohren auf: Im Heimat-Tierpark Olderdissen (Bielefeld) könnt Ihr kostenlos Tiere aus nächster Nähe beobachten. Foto: Karl-Heinz Schack  / pixelio.de

Stellt mal die Ohren auf: Im Heimat-Tierpark Olderdissen (Bielefeld) könnt Ihr kostenlos Tiere aus nächster Nähe beobachten.
Foto: Karl-Heinz Schack / pixelio.de

Direkten Kontakt mit Ziegen und Schafen bekommen die Kinder bei der Streichelwiese. Pro Monat findet einmal am Sonntag von 10 bis 11 Uhr eine spezielle Schule statt: Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. Anstatt Mathematik lernen hier die Kinder viel Wissenswertes über Tiere und Pflanzen. Jedes Monat gibt es in der Sonntagsschule ein neues, spannendes Thema. Wer wissen will, woher der Begriff Bärenhunger kommt, sollte sich ansehen, was los ist wenn Meister Petz sein Futter bekommt. Max  und Jule die beiden Bären erhalten immer um 15 Uhr Futter. Wer um 10 Uhr  beim Gehege der Wölfe ist, kann sehen was diese zu fressen bekommen. Es platscht, wenn um 11 Uhr die Fischotter ihr Mittagessen serviert bekommen. Während die Luchse um 11.30 Uhr ihre Happen kriegen. Ein weiteres Highlight ist die Fledermaushöhle in der die Besucher viel über das Leben dieser außergewöhnlichen Tiere erfahren. Nach so viel entdecken können die Erwachsenen in einem Cafe einkehren, während sich die Kinder auf einem neuen Kinderspielplatz austoben.

Wem es im Heimat-Tierpark Olderdissen sehr gut gefallen hat, der darf gerne freiwillig etwas für dessen Erhalt spenden.

Anfahrt:

Echte Outdoorer schützen die Natur und fahren mit dem Bus der Linie 24 zum Heimat-Tierpark Olderdissen. Bei der Haltestelle Tierpark aussteigen.

Weitere Infos und Anfahrtspläne: http://www.bielefeld.de/de/un/tpo/

 

Wer sich Zeit nimmt, kann im Heimat-Tierpark Olderdissen (Bielefelf) auch die Wölfe beobachten. Die sind gar nicht böse, sondern sehr sozial untereinander.  Foto: Marco Schlüter  / pixelio.de

Wer sich Zeit nimmt, kann im Heimat-Tierpark Olderdissen (Bielefelf) auch die Wölfe beobachten. Die sind gar nicht böse, sondern sehr sozial untereinander.
Foto: Marco Schlüter / pixelio.de

 

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