Bärli on Tour: Der ultimative Schlittentest

 

Mit was rodelt sich am Besten? Schlitten, Plastikbob, Wok oder Poprutsche? Unser eher gemütlich veranlagter Volontär Bärli machte sich auf den Weg und testete die Schlitten. Was die Geschwindigkeit und das Steuern angeht, traten dabei erhebliche Unterschiede auf. Mit welchem Schlitten die Kinder am besten in das Tal rodeln können, das hat Bärli herausgefunden.

Mit welcher Art von Schlitten kommen die kleinen Outdoorer am besten die verschneiten Hänge hinunter. Was für ein Auftrag! Als Bär habe ich eigentlich wenig Lust darauf im Schnee herum zu stapfen, schließlich halten wir in der kalten Jahreszeit unsere Winterruhe. Aber wenn sein muss.

Als erstes schickte ich als Testleiter den Wok aus Plastik auf die Piste. Unsere Testpilotin hatte ordentlich Spaß damit aber stürzte auch einmal spektakulär aus der Reispfanne.

Hier mein Ergebnis.

Wok

Vorteile:

+ Geringes Gewicht

+ Viel Spaßpotenzial(weil sich die Kinder damit auf der Piste um die eigene Achse drehen können)

+ leicht zu handhaben

Nachteile:

– Sinkt im weichen Schnee ein

– reagiert nur langsam auf Steuerbewegungen

– Für Naturrodelbahnen ungeeignet


Zum Kochen von asiatischen Gerichten geeignet, zum Rodeln weniger: Der Wok.  Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Zum Kochen von asiatischen Gerichten geeignet, zum Rodeln weniger: Der Wok.
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Preiswert und einfach zu steuern ist der Poporutscher. Auf kurzen und nicht vereisten Hängen haben Kinder ihre Freude damit. Doch bei feuchtem Schnee, wie bei unserem Test, ist diese Plastikrodel ein nasses Vergnügen. Hier ist mein bäriges Fazit:

Poporutscher

Vorteile:

+ Preiswert (ab fünf Euro)

+ leichtes Gewicht

+ einfach zu handhaben

Nachteile:

– Geht schnell kaputt auf vereisten Hängen

– Nasser Popo

– Ungeeignet für lange Naturrodelbahnen


Schwer zu steuern und dazu ein nasses Hinterteil: Der Poprutscher überzeugte weder Bärli noch seine Testpilotin.  Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Schwer zu steuern und dazu ein nasses Hinterteil: Der Poprutscher überzeugte weder Bärli noch seine Testpilotin.
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Steigern wir uns mal. Für unsere Testpilotin habe ich einen Plastikbob ohne Steuerung ausgesucht. Mit diesem Gefährt hatte sie mehr Spaß als mit dem Wok oder dem Poporutscher. Bei den Testbedingungen , nasser Schnee, legte der Plastikbob flotte Kufen auf den Hang. Doch Plastikbob ist nicht gleich Plastikbob: Wenn ihr Euch ein solches Modell kauft, achtet darauf, dass er mit guten Bremsen ausgerüstet ist. Diese sind aus einem Stahlrohr und nicht aus Plastik.

Plastikbob ohne Steuerung:

Vorteile:

+ Fährt auch auf nassem Schnee sehr gut

+ leicht

+ mit den Handbremsen gut zu stoppen

Nachteile:

– Wenn die Bremsen zu billig hergestellt sind brechen sie schnell ab

– Schwer zu lenken


Auf die Bremsen kommt es an. Bei dem Plastikbob ohne Steuerung sollten die Bremsen aus Metall sein, sonst brechen sie schnell ab. Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Auf die Bremsen kommt es an. Bei dem Plastikbob ohne Steuerung sollten die Bremsen aus Metall sein, sonst brechen sie schnell ab.
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Jetzt sind wir in der Königsklasse. Ein Bob mit Steuerung ist wohl der Traum von vielen Kindern. In schnellen Kurven steuerte unsere Testpilotin den Hang hinunter. Mir persönlich ist so eine Rodel viel zu schnell.

Plastikbob mit Steuerung

Vorteile:

+ Sehr gut zu lenken

+ Stabil

+ Sehr gut auf Naturrodelbahnen

Nachteile:

– Hoher Preis

– Lenkung spricht auf Eis schlecht an

– Hohes Gewicht


Es fährt die Lawine und Tal bei der Schmelz, und sticht den Bärli die Biene, dann fährt er aus dem Pelz! Am schnellsten geht es mit einem steuerbaren Bob. Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Es fährt die Lawine und Tal bei der Schmelz, und sticht den Bärli die Biene, dann fährt er aus dem Pelz! Am schnellsten geht es mit einem steuerbaren Bob.
Foto: (c) Kinderoutdoor.de

Zum Schluss der Klassiker unter den Schlitten schlechthin: Der Davoser. Seine Anschaffungskosten sind hoch, doch dafür hält ein Holzschlitten viele Jahre lang. Natürlich ist so ein Gefährt nicht in allen Punkten perfekt.

Holzschlitten

Vorteile:

+ Robust und hält viele Jahre

+ aus dem Naturmaterial Holz gefertigt

+ Geeignet für Naturrodelbahnen

Nachteile:

– Schwer

– Lenkung erfordert Kraft und Erfahrung

– Sinkt in nassen Schnee ein


Der Klassiker auf allen Schlittenhängen ist der Davoser. Schwer aber robust.  Foto: (c) kinderoutdoor.de

Der Klassiker auf allen Schlittenhängen ist der Davoser. Schwer aber robust.
Foto: (c) kinderoutdoor.de

 

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